Ersatzfahrplan_GT-Ns
  • *** Aktuell Ersatzfahrplan auf den Straßenbahnlinien: GT-N Flotte vorsorglich außer Betrieb *** Aktuelle Infos: Facebook & Instagram "WVV Würzburg"

Ersatzfahrplan Straßenbahn

GT-N Flotte vorsorglich außer Betrieb

An einem einzelnen Straßenbahn-Fahrzeug der Baureihe GT-N wurde ein technischer Defekt festgestellt. Es handelt sich dabei um eine sicherheitsrelevante Komponente am Fahrwerk, eine sogenannte „Fahrwerksschwinge“. Deshalb wurde vorsorglich die gesamte Fahrzeugflotte GT-N aus dem täglichen Fahrbetrieb genommen. Das Risiko, dass während des Fahrens die Fahrwerkssschwinge plötzlich ausfällt und dadurch die Sicherheit der Fahrgäste gefährdet sein kann, ist zu groß.

Die Untersuchungen befinden sich derzeit in den letzten Zügen. Nach ersten Ergebnissen wird nun ein Konzept für die sukzessive Inbetriebnahme der Strabas erarbeitet.

Über den aktuellen Stand informieren wir Sie hier und auf unseren Social-Media-Kanälen ( Facebook & Instagram ).

Ersatzfahrplan Würzburg

Wir danken für Ihr Verständnis!

Es gilt ein Ersatzfahrplan mit Schienen-Ersatzverkehr für die Straßenbahnlinien. Wir wissen, dass dies zum Teil deutliche Einschränkungen für Sie als Fahrgast bedeuten kann und bitten alle Fahrgäste um Verständnis!

Bitte informieren Sie sich vor Ihrer Fahrt über den Fahrplan und rechnen Sie mit längeren Fahrzeiten.

Die Würzburger Straßenbahn GmbH und alle Dienstleister arbeiten mit allen verfügbaren Kräften mit Hochdruck an der Lösung!

Straßenbahnfahrplan Linie 4 und 5

Der Fahrplan für „Sonn- und Feiertag“ bleibt unverändert.

Montag bis Samstag fahren die Straßenbahnlinien 4 und 5 während des Tages jeweils im 10-Minuten-Takt.

Die Straßenbahnlinien 1-3 entfallen.

  • Die Linie 5 fährt Montag bis Samstag jeweils ohne Bedienung der Haltestelle „Athener Ring“.
  • Die Linie 4 fährt von der Sanderau bis zum Hauptbahnhof. Auf der Straßenbahnlinie 4 kommen meistens die älteren Fahrzeugmodelle mit Treppe und ohne Niederflurbereich zum Einsatz. Circa alle 40 Minuten fährt ein Straßenbahn-Fahrzeug mit einem Niederflurbereich. Genauere Infos finden Sie im FAQ-Menü bei der Fragestellung "Was ist wichtig für Rollstühle, Rollatoren und Kinderwägen".

Eine Umstiegsmöglichkeit zwischen Straßenbahn und Schienenersatzverkehr besteht an den Haltestellen „Juliuspromenade“ und "Hauptbahnhof".

Schienenersatzverkehr Zellerau

Der Fahrplan für „Sonn- und Feiertag“ bleibt unverändert.

Zwischen Zellerau (Bürgerbräu) und Hauptbahnhof werden Montags bis Samstags Busse im 10-Minuten-Takt eingesetzt.

Die Haltestellen: „Barbarossaplatz“, „Stift Haug“, „Nautiland“, „Talavera stadtauswärts“, „Hauptbahnhof West“ und „Congress Centrum stadteinwärts“ werden nicht bedient.

Haltestellenabfolge stadtauswärts:

„Busbahnhof A“ – „Juliuspromenade D“ - Straßenbahnhaltestelle “Ulmer Hof” (auf der Fahrbahn) – “Congress-Centrum” - Bushaltestelle „Talavera/Neunerplatz“– „Wörthstraße“ – „Hartmannstraße“ – „DJK-Sportzentrum“ – „Sieboldmuseum“ – Bushaltestelle „Bürgerbräu“

Haltestellenabfolge stadteinwärts:

Bushaltestelle „Bürgerbräu“ – „Sieboldmuseum“ – „DJK-Sportzentrum“ – „Hartmannstraße“ – „Wörthstraße“ – „Talavera“ – „Ulmer Hof“ – „Juliuspromenade A“ - „Busbahnhof A“

AUCH STRABAZIERT?

Der Ausfall unserer GT-N-Strabas ist für Sie eine echte Geduldsprobe. Um uns bei Ihnen für Ihr Durchhaltevermögen, die Geduld und das Verständnis zu bedanken, führen wir verschiedene Danke-Aktionen durch. Aktuell bereiten wir eine weitere Aktion für Sie vor.

cookie-aktion

Süßes Dankeschön an unsere Fahrgäste

Unsere Mobilitätsberater/innen waren im Februar in unseren Strabas und SEV-Bussen unterwegs und verteilten leckere Cookies an unsere Fahrgäste.

FAQ: Ersatzfahrplan

Wieso gibt es einen Ersatzfahrplan?

An einem einzelnen Straßenbahn-Fahrzeug der Baureihe GT-N wurde ein technischer Defekt am Fahrwerk festgestellt. Während einer Betriebsfahrt Ende Oktober wurde der Fahrer über das Bedienerpult auf eine Störung der mechanischen Bremse aufmerksam gemacht. Ein mitfahrender Kollege bemerkte daraufhin Funken am linken hinteren Fahrwerk. Diese zeigten, dass etwas nicht in Ordnung ist.

Im Schritt-Tempo konnte das Fahrzeug zum nahen Abstellbetriebshof am Heuchelhof gebracht werden.

Vorsorglich wurde die gesamte Fahrzeugflotte GT-N aus dem täglichen Fahrbetrieb genommen. Somit stehen bis auf Weiteres alle 20 Straßenbahnfahrzeuge dieser Bauart vorerst nicht mehr für den Einsatz im Linienbetrieb zur Verfügung. Aktuell können deshalb nur noch ca. die Hälfte aller Straßenbahnfahrzeuge eingesetzt werden.

Was bedeutet das für die Fahrgäste?

Durch den Ersatzfahrplan mit Schienenersatzverkehr kann es zu deutlichen Einschränkungen kommen, z.B.:

  • vollere Fahrzeuge aufgrund geringerer Kapazitäten
  • weniger Platz für Rollstühle, Rollatoren und Kinderwägen
  • geringerer Fahrplan-Takt
  • zusätzliches Umsteigen (z.B. an der Juliuspromenade oder Hauptbahnhof)
  • längere Fußwege zur nächsten passenden Haltestelle

Mobilitätseingeschränkte Fahrgäste mit Rollstuhl oder Rollatoren sowie Familien mit Kinderwagen sollten mehr Zeit für ihre Fahrt einplanen. Dies betrifft in besonderem Maße die Sanderau. Hier fahren weitestgehend die älteren Fahrzeugmodelle mit Treppe und ohne Niederflurbereich. Vereinzelt werden barrierefreie Fahrzeuge eingesetzt. Alle Infos dazu finden Sie im separaten Menüpunkt: "Was ist wichtig für Rollstühle, Rollatoren und Kinderwägen?"

Wir bitten Fahrradfahrende bis auf Weiteres, ihren Platz bei Bedarf für Fahrgäste, insbesondere Mobilitätseingeschränkte, freizuhalten.

Die WVV bittet deshalb Sie als Fahrgast ausdrücklich um Verständnis für die Unannehmlichkeiten! Die Sicherheit der Fahrgäste geht vor. Alle Beteiligten arbeiten mit Hochdruck an einer Lösung.

Könnt ihr nicht zu Stoßzeiten mehr Fahrzeuge einsetzen?

Die Strabas und SEV-Busse sind im 10-Minuten-Takt tagsüber unterwegs. Wir danken allen Fahrgästen für das Verständnis und die Geduld! Auch wenn es zu Stoßzeiten gerade etwas voller ist.

Ein Mischbetrieb Straba/Bus auf einer Linie ist nicht umsetzbar und für Fahrgäste nicht verständlich. Denn einige Straba-Haltestellen können nicht mit Bussen bedient werden. Daher fahren in möglichst vielen Stadtteilen Straßenbahnen. Ausschließlich in der Zellerau werden Busse eingesetzt.

Wir setzen alle verfügbaren Fahrzeuge und Personal ein. Den SEV führen wir möglichst mit Gelenkbussen durch, die mehr Platz bieten. Auch externe Busfirmen sind bereits in unserem Auftrag zur Unterstützung unterwegs.

Kann ich noch mein Fahrrad mitnehmen?

Diese besondere Situation können wir nur gemeinsam meistern. Wir bitten Sie als Fahrradfahrende deshalb bis auf Weiteres, Ihren Platz für Fahrgäste, insbesondere Mobilitätseingeschränkte, freizuhalten und die Straßenbahnen und Busse nicht mit einem Fahrrad zu nutzen.

Vielen Dank für Ihre Kooperation!

Warum wird der "Athener Ring" nicht angefahren?

Die Anzahl der aktuell verfügbaren Fahrzeuge reicht nicht aus, um den "Athener Ring" zu bedienen. Die Straßenbahn würde zur Bedienung der Haltestelle „Athener Ring“ eine Schleife fahren, die zu viel Zeit in Anspruch nimmt. So könnten wir den 10-Minuten-Takt, den wir unseren Fahrgästen auf der Strecke Rottenbauer – Grombühl trotz der deutlich reduzierten Anzahl an Fahrzeugen bieten möchten, nicht einhalten. Alternativ steht die Haltestelle Madrider Ring zur Verfügung.

FAQ: Allgemeine Infos

Warum wurden alle GT-N-Fahrzeuge außer Betrieb genommen?

Obwohl nur ein Fahrzeug einen Defekt vorweist, haben wir bis zur Ursachenklärung vorsorglich alle GT-Ns aus dem Verkehr gezogen. Es ist eine Vorsichtsmaßnahme, der wir Folge leisten, bis wir vom TÜV, von der Technischen Aufsichtsbehörde und vom Hersteller grünes Licht für die Wiederinbetriebnahme der Straßenbahnen bekommen. Denn: Die Sicherheit unsere Fahrgäste ist das A und O!

Es besteht die Gefahr, dass während des Fahrens plötzlich ein Bauteil des Fahrwerks, eine sog. “Fahrwerksschwinge” ausfallen könnte. Dadurch könnte die Straßenbahn entgleisen und im schlimmsten, aber unwahrscheinlichen Fall mit einer anderen zusammenstoßen.

Wir hätten es daher nicht verantworten können, die Fahrzeuge weiter auf Strecke zu lassen. Die Verantwortung für all die Menschen, die wir täglich von A nach B transportieren, ist zu groß, um hier halbe Sachen zu machen.

Wie lange ist noch mit Einschränkungen zu rechnen?

Im Moment ist noch nicht genau absehbar, wann die GT-N-Flotte wieder auf die Strecke darf. Die Ursachenforschung und die Bewertung durch die Fachexperten sind noch nicht vollständig abgeschlossen. Eine konkrete Ursache konnte noch nicht identifiziert werden. Aufgrund der bisherigen Untersuchungen wird ein Konzept zur Wiederinbetriebnahme der Straßenbahnen erarbeitet.

Nach ersten Ergebnissen zeichnet sich derzeit ab, dass ein Teil der Straßenbahnen der Baureihe GT-N sukzessive wieder in Betrieb gehen könnte. Sobald die ersten GT-Ns wieder zur Verfügung stehen, soll das bestehende Angebot schrittweise wieder verbessert werden. Vorgesehen ist, zunächst den Einsatz der nicht barrierefreien Fahrzeuge (GT-Ds) zu reduzieren. Danach sollen weitere Verbesserungen folgen. Wir sind optimistisch, dass wir unseren Fahrgästen in absehbarer Zeit wieder ein Stück weit mehr Fahrkomfort bieten können.

Allerdings ist noch offen, wie viele Fahrzeuge wieder zur Verfügung stehen könnten. Ziel ist es, dies im ersten Quartal 2024 noch zu klären.

Bis wieder ein Normalbetrieb auf allen Straßenbahnlinien möglich ist, wird es nach derzeitigem Stand noch mehrere Monate dauern.

Wir danken für Ihr Verständnis und Ihre Geduld! Zusammen schaffen wir das.

Was wurde bisher untersucht?

Die Straßenbahnen der Baureihe GT-N stehen zwar seit Anfang November still, im Hintergrund aber arbeiteten wir mit unseren Partnern mit Hochdruck an der Ursachenforschung. Die defekte Fahrwerkskomponente, eine sogenannte „Radschwinge“, wurde in einem speziellen Werkstoffprüflabor untersucht. Parallel dazu wurden die 251 Schwingen aller GT-N-Fahrzeuge von spezialisierten Werkstoffprüfern auf mögliche Mängel geprüft. Darüber hinaus wurden weitere Bauteile bei einem Schweißfachbetrieb sowie beim TÜV Süd kontrolliert. Ein komplettes Fahrwerk wurde an den Hersteller versendet, um dort auf einem sogenannten Rollenprüfstand das Fahrwerk zu untersuchen.

Ziel war, die mögliche Schadensursache für den Bruch der einzelnen Radschwinge zu identifizieren. Außerdem soll ein geeignetes Prüfverfahren gefunden werden, das eine Beurteilung des technischen Zustands zulässt, ohne die betroffenen Bauteile zu zerstören.

Wie ist der aktuelle Stand der Untersuchungen?

Die Ursachenforschung und die Bewertung durch die Fachexperten sind noch nicht vollständig abgeschlossen. Eine konkrete Ursache konnte noch nicht identifiziert werden. Es zeichnet sich aber ab, dass der bei einer einzelnen Radschwinge festgestellte Bruch nicht plötzlich aufgetreten ist, sondern sich über einen längeren Zeitraum entwickelt hat. Das eröffnet die Möglichkeit, mithilfe eines Prüfverfahrens, die Schwingen bei den routinemäßigen Fahrzeuguntersuchungen spezifisch zu überwachen. Aufgrund der derzeitigen Untersuchungsergebnisse müsste voraussichtlich nur ein Teil der Radschwingen vorsorglich saniert werden. Das ist eine gute Nachricht, denn: Wäre der Bruch plötzlich aufgetreten, müssten alle Strabas solange im Depot bleiben, bis bei jedem einzelnen Fahrzeug neue Radschwingen eingebaut wären. Es würde sehr viel Zeit beanspruchen, diese neu anzufertigen.

Können geprüfte Fahrzeuge nicht nacheinander wieder auf die Strecke?

So einfach ist das leider nicht. Unser Ziel ist, gemeinsam mit dem Hersteller, dem TÜV Süd und der Technischen Aufsichtsbehörde auf Basis der aktuell vorliegenden Erkenntnisse ein Konzept abzustimmen. Dieses soll einerseits einen sicheren Straßenbahnbetrieb gewährleisten. Und andererseits die sukzessive Wiederinbetriebnahme der GT-N-Straßenbahnen ermöglichen, ohne sofort an allen Fahrzeugen alle Radschwingen austauschen zu müssen. Dafür verständigen sich die Beteiligten in den kommenden Tagen möglichst auf das geeignete Prüfverfahren. Außerdem ist es wichtig, dass die Fachexperten im Rahmen der noch laufenden Materialuntersuchungen eine ausreichende Anzahl an Radschwingen identifizieren, deren sicherer Einsatz möglich ist. Pro Fahrzeug werden 12 Radschwingen benötigt.

Im Ergebnis zeichnet sich derzeit ab, dass ein Teil der Straßenbahnen der Baureihe GT-N sukzessive wieder in Betrieb gehen könnte. Allerdings ist noch offen, wie viele Fahrzeuge dadurch wieder zur Verfügung stehen werden. Ziel ist es, dies im ersten Quartal 2024 noch zu klären.

Bis wieder ein Normalbetrieb auf allen Straßenbahnlinien möglich ist, wird es nach derzeitigem Stand noch mehrere Monate dauern.

Übrigens werden derzeit alle verfügbaren Ressourcen an Fahrzeugen und Personal eingesetzt. Zusätzlich sind weitere verfügbare Omnibusse von privaten Verkehrsunternehmen als Unterstützung unterwegs.

Sind die Buslinien auch betroffen?

Nein, die Buslinien fahren regulär, doch es kann in den Bussen voller werden. In einzelnen Fällen werden statt Gelenk-Omnibusse Solo-Busse eingesetzt, da die Gelenk-Busse für den Schienenersatzverkehr Zellerau - Hauptbahnhof gebraucht werden.

Wo bekomme ich Hilfe bei Fragen und beim Umsteigen?

Alle aktuellen Infos zum Fahrplan und den Hintergründen gibt es hier im Internet und über die sozialen Medien.

Außerdem sind tagsüber am Hauptbahnhof sowie an ausgewählten Haltestellen Mobilitätsberaterinnen und Mobilitätsberater im Einsatz. Sie geben direkt wichtige Informationen vor Ort und unterstützen, wo sie gebraucht werden. Ganz besonders sind sie bei Bedarf für die mobilitätseingeschränkten Fahrgäste da, die mit Rollstuhl oder Rollator unterwegs sind.

Warum fahren noch einzelne GT-N?

Für Testfahrten fahren evtl. noch einzelne Straba-Züge. Allerdings fahren sie nicht auf Linie und ohne Fahrgäste.

FAQ: Barrierefreiheit

Was ist wichtig für Rollstühle, Rollatoren und Kinderwägen?

Sind Sie mit Rollstuhl oder Rollator oder als Familie mit Kinderwagen unterwegs, planen Sie bitte mehr Zeit für Ihre Fahrt sowie längere Fußwege ein.

Dies betrifft in besonderem Maße die Sanderau. Hier können derzeit aufgrund des Ersatzfahrplans nur wenige barrierefreie Fahrten angeboten werden. Grund ist, dass derzeit leider keine ausreichende Anzahl an barrierefreien Straßenbahnen zur Verfügung steht. Montags bis Samstags fährt circa alle 40 Minuten eine Straßenbahn mit einem Niederflurbereich. Sonntags werden ausschließlich barrierefreie Fahrzeuge eingesetzt. Den Fahrplan finden Sie im Menüpunkt "Wo finde ich den Ersatzfahrplan...".

Tagsüber sind am Hauptbahnhof sowie an ausgewählten Haltestellen Mobilitätsberaterinnen und Mobilitätsberater im Einsatz. Sie geben direkt wichtige Informationen vor Ort und unterstützen, wo sie gebraucht werden. Ganz besonders sind sie bei Bedarf für die mobilitätseingeschränkten Fahrgäste da, die mit Rollstuhl oder Rollator unterwegs sind. An den anderen Haltestellen helfen Ihnen unsere Fahrerinnen und Fahrer gerne auf Nachfrage. Stellen Sie sich dafür bitte an die erste Tür zum Einstieg und sprechen Sie unser Fahrpersonal direkt an.

Zur Verbesserung der Beförderung von Fahrgästen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, bietet die WVV ab Donnerstag, 14.12.2023 als Ergänzung den „Rollstuhl Shuttle Sanderau“ an.

Wir wissen, dass die derzeitige Situation nicht einfach ist und bitten Sie ausdrücklich um Ihr Verständnis für diese Unannehmlichkeiten! Die Sicherheit aller Fahrgäste geht vor. Alle Beteiligten arbeiten mit Hochdruck an einer Lösung.

Wo finde ich den "Ersatzfahrplan barrierefrei" für die Linie 4?

Im folgenden Fahrplan* haben wir die Fahrten gekennzeichnet, die auf der Linie 4 (Sanderau) mit barrierefreien Fahrzeugen durchgeführt werden:

Ersatzfahrplan Linie 4 barrierefrei (PDF, 972 KB)

*Die Fahrplanangaben sind ohne Gewähr. Änderungen bleiben vorbehalten. Beispielsweise wenn die Straba im Ausnahmefall kurzfristig anderweitig eingeplant werden muss. Wir geben unser Bestes, den Fahrplan so aktuell wie möglich zu halten. Prüfen Sie daher am besten vor Fahrtantritt den Fahrplan noch einmal sorgfältig. Wenn Sie sichergehen möchten, dass das Fahrzeug fährt, können Sie gerne vorab telefonisch nachfragen unter 0931 36-2320 (6.00-21.00 Uhr).

Was ist der neue „Rollstuhl Shuttle Sanderau“?

Auf der Straßenbahnlinie 4 zwischen Sanderau und Hauptbahnhof können derzeit aufgrund des Ersatzfahrplans nur wenige barrierefreie Fahrten angeboten werden. Grund ist, dass derzeit leider keine ausreichende Anzahl an barrierefreien Straßenbahnen zur Verfügung steht. Die barrierefreien Fahrten sind im Fahrplan gekennzeichnet. Zur Verbesserung der Beförderung von Fahrgästen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, wird ab Donnerstag, 14.12.2023, von der WVV ein gesonderter Ruf-Shuttlebus für Rollstuhlfahrer/innen eingeführt.

Hierzu wird von der Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. ein Ford Transit, der zur Rollstuhlbeförderung von insgesamt 2 Rollstühlen geeignet ist, angemietet. Die WSB-Fahrerinnen und -Fahrer bringen Rollstuhlnutzer/innen damit zwischen der Königsberger Straße und dem Rathaus hin und her.

Folgende Haltestellen werden vom Rollstuhl-Shuttle Sanderau auf Anfrage in beide Fahrtrichtungen montags bis samstags zwischen 9 und 16 Uhr bedient:

  • Königsberger Straße
  • Fechenbachstraße
  • Arndtstraße
  • Ehehaltenhaus
  • Eichendorffstraße
  • Sanderring
  • Neubaustraße
  • Rathaus

Wer weiter möchte oder z.B. Richtung Rottenbauer, kann in der Innenstadt in eine barrierefreie GT-E-Straßenbahn umsteigen.

Um den Straßenbahnlinienverkehr nicht zu stören, erfolgt der Ein- und Ausstiegsvorgang abseits des Gleiskörpers.

Die Straßenbahn mit Niederflurbereich, die montags bis samstags ca. alle 40 Minuten fährt, kommt auch weiterhin wie geplant zum Einsatz. Sonntags werden im gesamten Fahrtgebiet barrierefreie Fahrzeuge eingesetzt.

Wie kann ich den Rollstuhl Shuttle Sanderau anfordern?

Der Rollstuhl-Shuttle Sanderau fährt montags bis samstags zwischen 9 Uhr und 16 Uhr.

Interessierte Rollstuhlfahrer/innen bestellen den Rollstuhl-Shuttle Sanderau telefonisch beim Fahrgastinformationsbüro unter 0931/36-2320 vor. Eine Vorbestellung ist täglich (Mo – Sa) zwischen 6 und 20 Uhr möglich, spätestens jedoch eine halbe Stunde vor Fahrtantritt.

Bitte planen Sie für die Fahrt insgesamt etwas mehr Zeit ein.

Was kostet der Rollstuhl Shuttle Sanderau?

Für die Rollstuhlbeförderung kommt der reguläre VVM-Tarif (u.a. Schwerbehindertenausweis) zur Anwendung.

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