Wärmewende Würzburg

Die WVV und die Stadt Würzburg begleiten Sie auf dem Weg zur angestreben klimaneutralen Wärmeversorgung bis 2040 und gemeinsam finden wir die ideale Lösung für Ihr Zuhause.

Durch den Einsatz erneuerbarer Energiequellen machen wir uns langfristig unabhängig von fossilen Energieträgern wie Öl und Erdgas. Dies kann zur Verringerung von CO2-Emissionen beitragen und macht uns auch unabhängiger in Sachen steigender Preise und Lieferengpässe.

Gemeinsam für unser schönes Würzburg!
  • Zukunftsorientiert
  • Unabhängig
  • Transparent
  • Gemeinsam
  • Sicher
  • Im Dialog
  • Regional
  • Zuverlässig
  • Vertrauen
  • Lösungsorientiert

Was passiert aktuell?

Wir haben unsere Wärmeleitplanung finalisiert und die aktualisierten Ergebnisse der Stadt Würzburg übergeben. Die Stadt Würzburg hat den kommunalen Wärmeplan erstellt und veröffentlicht. Parallel wird damit begonnen, nach und nach die einzelnen Gebiete im Detail hinsichtlich einer konkreten Umsetzungsplanung zu analysieren.

Zurzeit arbeiten wir an der Steigerung der Wärmenutzung in bereits versorgten Straßen und der Weiterentwicklung unseres Erzeugungsanlagen-Portfolios, um die Wärmewende voranzutreiben.

QUARTIERS-INFORMATIONSVERANSTALTUNGEN

Wärmeversorgung im Quartier . Welche Perspektiven gibt's für welchen Stadtteil?
Erfahren Sie mehr dazu im gemeinsamen Austauschformat mit der Stadt Würzburg!

  • Altstadt, Zellerau und Sanderau
    15. Juli 2026, 18 - 20 Uhr
    Friedrich-Koenig-Gymnasium
    Friedrichstraße 22, 97082 Würzburg
  • Oberdürrbach, Unterdürrbach und Dürrbachau
    22. Juli 2026, 18 - 20 Uhr
    ATV-MV-Halle
    Dürrbachtal 169, 97080 Würzburg

Unsere Expertinnen und Experten sind vor Ort und beantworten gerne Ihre Fragen – ob im Fachvortrag oder am Beratungsstand!

--> Weitere Termine folgen...
--> Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Baustellenkarte

Aktuelle Baustelleninfos

Wissen, was kommt. Wir informieren Sie über aktuelle Baustellen in Würzburg. Denn wo gebaut wird, entsteht Zukunft. Gleichzeitig sichern wir damit die zuverlässige Versorgung von morgen. Ob Fernwärme, Strom, Wasser, Gas oder die Instandhaltung unseres Straßenbahnnetzes: Nur durch regelmäßige Arbeiten bleiben unsere Netze leistungsfähig und zukunftssicher.

Jetzt Ihre eigene Wärmelösung prüfen!

Wärmepumpe oder Fernwärme? Jetzt den Quick-Check durchführen und anschließend eine kostenlose Beratung von unseren Fachexpertinnen und Fachexperten erhalten.

Zu Ihrer PLZ gibt es eine Information, bitte nach unten scrollen.
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Ihre Immobilie kann bereits heute an das bestehende Fernwärmenetz angeschlossen werden. Mit einem Fernwärmeanschluss sind wir in der Verantwortung, Ihre Wärme klimaneutral zu stellen und Sie müssen sich um nichts kümmern.


Sind Sie an einem Fernwärmeanschluss interessiert? Dann hinterlassen Sie uns Ihre Kontaktdaten, gerne meldet sich eine/r unserer Fernwärmeberater/innen bei Ihnen persönlich.


Wichtiger Hinweis für Mieter/innen: Ein Anschluss an das Fernwärmenetz kann ausschließlich durch die jeweiligen Vermieter/innen, Eigentümer/innen oder Verwalter/innen beauftragt werden. Bitte setzen Sie sich mit der entsprechenden Person in Verbindung. Vielen Dank für Ihr Verständnis!


Ihre Immobilie befindet sich in einem Fernwärmeerweiterungsgebiet.


Das heißt mittel- bis langfristig wird in diesem Bereich das Fernwärmenetz ausgebaut. Die Ausbauplanungen nehmen allerdings noch etwas Zeit in Anspruch.


Sind Sie an einem Fernwärmeanschluss interessiert? Dann hinterlassen Sie uns Ihre Kontaktdaten, gerne meldet sich eine/r unserer Fernwärmeberater/innen bei Ihnen persönlich.


Wichtiger Hinweis für Mieter/innen: Ein Anschluss an das Fernwärmenetz kann ausschließlich durch die jeweiligen Vermieter/innen, Eigentümer/innen oder Verwalter/innen beauftragt werden. Bitte setzen Sie sich mit der entsprechenden Person in Verbindung. Vielen Dank für Ihr Verständnis!


Ihre Immobilie befindet sich in einem Individualversorgungsgebiet.


Das heißt für Sie, dass eine Wärmepumpe die für Sie passende Wärmelösung ist. Gemeinsam in Kooperation mit dem regionalen Handwerk und renommierten Herstellern begleitet Sie die WVV auf Ihrem Weg zu Ihrer Wärmepumpe!


Nach Eingabe und Abschicken Ihrer Angaben wird sich eine/r unserer Vertriebsfachberater/innen bei Ihnen melden und Sie persönlich kostenlos und unverbindlich beraten und Ihnen ein Angebot legen.


Ihre Immobilie liegt im Würzburger Umland. Die Wärmeleitplanung der Stadtwerke Würzburg wurde für das Bestandsnetz im Würzburger Stadtgebiet durchgeführt. Die Kommunale Wärmeplanung liegt in der Hand der jeweiligen Kommune.


Bereit für Ihre eigene Wärmepumpe? Gemeinsam in Kooperation mit dem regionalen Handwerk und renommierten Herstellern begleitet Sie die WVV auf Ihrem Weg zu Ihrer Wärmepumpe!


Nach Eingabe und Abschicken Ihrer Angaben wird sich eine/r unserer Vertriebsfachberater/innen bei Ihnen melden und Sie persönlich kostenlos und unverbindlich beraten und Ihnen ein Angebot legen.


Sie wohnen außerhalb unseres Grundversorgungsgebietes. Eine Beratung und ein Angebot zur Wärmepumpe können wir dennoch gerne durchführen.


Bitte geben Sie Ihre Daten zu Gebäude, Heizung und Kontakt an. Eine/r unserer Vertriebsfachberater/innen wird sich dann bei Ihnen melden.


Ihre Immobilie befindet sich in einem Fernwärmeerweiterungsgebiet, welches in den kommenden zwei Jahren von uns mit Fernwärme erschlossen wird.

Gerne beraten wir Sie persönlich zu einem Fernwärmeanschluss. Hinterlassen Sie uns Ihre Kontaktdaten und es wird sich eine/r unserer Fernwärmeberater/innen bei Ihnen melden.

Wichtiger Hinweis für Mieter/innen: Ein Anschluss an das Fernwärmenetz kann ausschließlich durch die jeweiligen Vermieter/innen, Eigentümer/innen oder Verwalter/innen beauftragt werden. Bitte setzen Sie sich mit der entsprechenden Person in Verbindung. Vielen Dank für Ihr Verständnis!


Laut kommunaler Wärmeplanung der Stadt Würzburg befindet sich Ihre Immobilie in einem Fernwärmeprüfgebiet. Das heißt die Stadt Würzburg und die Stadtwerke Würzburg werden in den kommenden drei Jahren prüfen, ob hier ein Fernwärmegebiet aus technischer, wirtschaftlicher und sozioökonomischer Sicht sinnvoll ist. Ob und wann letztendlich an Ihrer Adresse ein Fernwärmenetz entstehen wird, bedarf es deshalb noch etwas Zeit.

Gerne können Sie uns Ihre Kontaktdaten hinterlassen, so dass wir Sie über die Ergebnisse informieren: WVV Fernwärmeprüfgebiet .

Falls an Ihrer Heizungsanlage kurzfristig Handlungsbedarf besteht, kann für Sie der Einbau einer Wärmepumpe die passende Lösung sein, welche nicht nur die Vorgaben des GEG erfüllt, sondern energieeffizient und nachhaltig Wärme erzeugt. Ein späterer Umstieg auf die Fernwärme ist dadurch weiterhin gegeben.

Gemeinsam in Kooperation mit dem regionalen Handwerk und renommierten Herstellern begleitet Sie die WVV auf Ihrem Weg zu Ihrer Wärmepumpe.

Nach Eingabe und Abschicken Ihrer Angaben wird eine/r unserer Vertriebsfachberater/innen Sie persönlich, kostenfrei und unverbindlich beraten und Ihnen ein Angebot erstellen.


Laut Kommunaler Wärmeplanung der Stadt Würzburg befindet sich Ihre Immobilie in einem Nahwärmeprüfgebiet. Das heißt die Stadt Würzburg wird in den kommenden zwei bis drei Jahren in Form einer Machbarkeitsstudie prüfen, ob hier ein Nahwärmegebiet aus technischer, wirtschaftlicher und sozioökonomischer Sicht sinnvoll ist. Ob und wann letztendlich an Ihrer Adresse ein Nahwärmenetz entstehen wird, bedarf es deshalb noch etwas Zeit.

Falls an Ihrer Heizungsanlage kurzfristig Handlungsbedarf besteht, kann für Sie der Einbau einer Wärmepumpe die passende Lösung sein, welche nicht nur die Vorgaben des GEG erfüllt, sondern energieeffizient und nachhaltig Wärme erzeugt. Ein späterer Umstieg auf ein Nahwärmenetz ist dadurch weiterhin gegeben.

Gemeinsam in Kooperation mit dem regionalen Handwerk und renommierten Herstellern begleitet Sie die WVV auf Ihrem Weg zu Ihrer Wärmepumpe.

Nach Eingabe und Abschicken Ihrer Angaben wird eine/r unserer Vertriebsfachberater/innen Sie persönlich, kostenfrei und unverbindlich beraten und Ihnen ein Angebot erstellen.


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Weg zur klimaneutralen Wärmeversorgung

Videoaufzeichnung zum Fachvortrag auf der Mainfranken-Messe

Unser Vorstand Dörte Schulte-Derne und Armin Lewetz haben gemeinsam mit Oberbürgermeister Martin Heilig und Bürgermeisterin Dr. Sandra Vorlová auf der Mainfranken-Messe den aktuellen Stand der Würzburger Wärmewende vorgestellt und sind mit den Bürgerinnen und Bürgern in den Austausch gegangen.

Sie konnten leider nicht dabei sein?
Schauen Sie sich gerne die Videoaufzeichnung an!

Geschäftsführung Armin Lewetz und Dr. Dörte Schulte-Derne
Die kommenden Jahre stellen uns vor große Herausforderungen mit Veränderungen, die für uns alle im Alltag spürbar sein werden. Deshalb ist es wichtig, gerade bei der Wärmewende an einem Strang zu ziehen und immer wieder mit den Kundinnen und Kunden in den Dialog zu treten. Klar ist: Wir schaffen das nur zusammen.
Dr. Dörte Schulte-Derne, WVV-Geschäftsführerin und Vorständin (Sprecherin) der Stadtwerke Würzburg AG I Im Bild mit WVV-Geschäftsführer und Vorstandskollege Armin Lewetz
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Förderung

Finanziert durch die Europäische Union – NextGenerationEU.

Die geäußerten Ansichten und Meinungen sind ausschließlich die der Autorin bzw. des Autors und spiegeln nicht unbedingt die Ansichten der Europäischen Union oder der Europäischen Kommission wider.

Weder die Europäische Union noch die Europäische Kommission können für sie verantwortlich gemacht werden.

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100 % GEMEINSAM.

Wir sind Wärmewender®!

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Wärmewenderin Laura

Laura

Strategische Zielnetzplanung

Wärmewender Sebastian Engert

Sebastian Engert

Rohrnetzmonteur

Wärmewender Markus Hannwacker

Markus Hannwacker

Anlagenmechaniker

Wärmewenderinnen Stephanie und Emilie

Stéphanie & Emilie B.

Mutter und Tochter

Wärmewender Dominic Fritz

Dominic Fritz

Student

Wärmewenderin Barbara Sauer

Barbara Sauer

Seniorin

Wärmewende Kernteam

Kernteam

Kommunikation Wärmewende

Wärmewender Herr Lewetz und Wärmewenderin Frau Schulte-Derne

Dr. Dörte Schulte-Derne & Armin Lewetz

Vorstandssprecherin und Vorstand der Stadtwerke Würzburg AG

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Würzburg

ist auf dem Weg der Wärmewende!

Lösungsorientiert. Regional. Im Dialog.

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Gestalten Sie gemeinsam mit uns die Zukunft, jeder kann Teil der Wärmewende sein!

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Finanzielle Förderungen

Sie möchten wissen, welche Förderungen es gibt? Klicken Sie sich durch unser interaktives Haus, um einen Überblick über die aktuellen Fördermöglichkeiten zu erhalten!
Grundlage des interaktiven Fördermittelhauses ist die reformierte Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG), die Sanierern und Bauherren zur Verfügung steht. Bei Bestandsimmobilien muss der Bauantrag mindestens 5 Jahre zurückliegen, dann erhalten Sie als Sanierer 30 bis 70 Prozent Förderung als Zuschuss über den BEG-Programmteil Einzelmaßnahmen. Anrechenbar sind dabei Kosten von bis zu 30.000 Euro - einmalig für die erste Wohneinheit. Bei Antragstellung muss ein Lieferungs- oder Leistungsvertrag geschlossen sein. Die interaktive Fördermittelübersicht kann eine persönliche Rechts- und Energieberatung nicht ersetzen. Alle Angaben sind ohne Gewähr.

FAQ Würzburger Wärmewende

Was ist eine kommunale Wärmeplanung vs. Wärmeleitplanung?

Die kommunale Wärmeplanung ist ein Prozess, bei dem die Wärmeversorgung einer Kommune (Stadt Würzburg) langfristig geplant wird. Ziel ist es, eine nachhaltige und effiziente Wärmeversorgung zu gewährleisten und dabei die örtlichen Gegebenheiten und Bedürfnisse zu berücksichtigen.

Die Wärmeleitplanung durch die WVV ist ein verbindlicher Fahrplan zur klimaneutralen Wärmeversorgung, welcher alle 5 Jahre aktualisiert werden muss.

Bestehende Wärmenetze müssen gesetzlich bis 2030 mindestens aus einem Anteil von 30 % und bis 2040 zu 80 % mit Wärme aus erneuerbaren Energien oder unvermeidbarer Abwärme bestehen.

Welches Ziel verfolgen die kommunale Wärmeplanung und die Wärmeleitplanung?

Den Weg in eine klimaneutrale Heizzukunft ebnen und Planungssicherheit für Würzburger Bürgerinnen und Bürger beim Umstieg auf erneuerbare Heizenergien erreichen.

Die strukturierte Planung der Wärmewende bringt zahlreiche Vorteile mit sich, sowohl für Städte als auch für Eigentümerinnen und Eigentümer. Durch den verstärkten Einsatz erneuerbarer Energiequellen wird Deutschland langfristig unabhängig von fossilen Brennstoffen wie Öl und Erdgas. Dadurch entfällt die Abhängigkeit von steigenden Preisen und Lieferengpässen auf dem Öl- und Gasmarkt. Für Anwohnerinnen und Anwohner bietet die Wärmewende jedoch vor allem Orientierung und Planungssicherheit. Sobald festgelegt ist, welche Gebiete mit Fern- oder Nahwärme versorgt werden sollen und wo individuelle Lösungen wie Wärmepumpen oder Solarthermie sinnvoll sind, eröffnen sich neue Möglichkeiten für die Wärmeversorgung.

Welche Wärmelösungen sind denkbar?

Welche Wärmelösungen am Ende verfügbar sind, hängt von den Gegebenheiten vor Ort ab. In Würzburg spielt Geothermie eine eher untergeordnete Rolle, aber wird dennoch geprüft. Andere denkbare Möglichkeiten: Klarwasserwärmepumpe am Klärwerk, Nutzung der Abwärme aus der thermischen Abfallbehandlung sowie der Einsatz von Flusswasserwärmepumpen am Main

Wie erfolgt die Abwägung, wo Fernwärme und wo die Wärmepumpe angewendet werden sollten?

Die Abwägung erfolgt anhand eines Vollkostenvergleichs der Wärmegestehungskosten zwischen individueller Versorgung und der Wärmenetzlösung.

Wie kann man sich an der regionalen Energiewende beteiligen?

Bei der WVV Bürgerbeteiligung können Sie durch Genussrechte in regionale Projekte im Rahmen der Energie- und Wärmewende investieren und das mit einer attraktiven Verzinsung!

Regional investieren. Clever profitieren.
Jetzt informieren und mitmachen unter: wvv.de/buergerbeteiligung

Hinweis nach § 12 Abs. 2 und 3 Vermögensanlagengesetz:
Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen. Der in Aussicht gestellte Ertrag ist nicht gewährleistet und kann auch niedriger ausfallen.

Wird es für Bürgerinnen und Bürger möglich sein, sich an ein Fernwärmenetz anzuschließen?

Die WVV rechnet damit, im Jahr 2040 65 - 70 % des Wärmebedarfs in der Stadt über Nah- und Fernwärme zu decken. Eine Umstellung aller Gebäude in der Stadt auf Fernwärme wäre nicht möglich und auch nicht sinnvoll, denn für viele Gebäude wird eine Einzelversorgung mit eigenem Wärmeerzeuger auch zukünftig wirtschaftlicher sein. Dies wird in unserer Wärmeleitplanung berücksichtigt. Aktuell wird ca. 20 % des Würzburger Wärmebedarfs über Wärmenetze gedeckt.

Wie erfahre ich, welche Wärmeversorgung für mich in Frage kommt?

Über die Adressabfrage hier auf unserer Website empfehlen wir Ihnen aufgrund unserer Wärmeleitplanung Ihre persönliche Wärmelösung und beraten Sie auch gerne mit einem passenden Angebot - ob Fernwärme, Inselnetze oder eine Individualversorgung durch eine Wärmepumpe.

Wird in der Wärmeleitplanung auch Fernkälte berücksichtigt?

Die WVV hat bereits vor einigen Jahren die Möglichkeit eines Fernkältenetzes evaluiert. Da der Bedarf sehr gering ist, wird ein solches Angebot derzeit nicht vorgesehen. Über Absorptionskältemaschinen kann jedoch auch das bestehende Fernwärmenetz für die Erzeugung von Kälte genutzt werden. Diese Option nutzen einzelne Großkunden bereits.

Welche Preispfade werden in den Kalkulationen für Strom, Gas und Wasserstoff angenommen?

Die WVV hat von einem renommierten energiewirtschaftlichen Forschungs- und Beratungsinstitut Preisszenarien bis 2040 ermitteln lassen. Diese Szenarien wurden für die Wirtschaftlichkeitsberechnungen in der Wärmeleitplanung genutzt. Im Rahmen der Aktualisierungen der Wärmeleitplanung in den kommenden Jahren werden auch diese Preisannahmen aktualisiert.

Wird es auch 2040 noch ein Gasnetz in Würzburg geben?

Das wissen wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht. Es ist denkbar, dass es zu diesem Zeitpunkt ein kleines Verteilnetz für Biogas oder Wasserstoff für einige Großabnehmerinnen und Großabnehmer geben wird.

Wie werden Baumaßnahmen möglichst effizient und schnell durchgeführt?

Hier ist eine enge Vernetzung der Gewerke, Sparten und Behörden gefragt. Wir wollen hierbei noch besser werden und digitale Werkzeuge intensiver nutzen. Die WVV baut derzeit eine neue Koordinierungsstelle zu diesem Zweck auf. Die bestehenden Kapazitäten können dadurch besser genutzt und die Baumaßnahmen beschleunigt werden.

Wird der elektrische Energiebedarf steigen und ist genügend Strom verfügbar?

In Zukunft wird der Strombedarf durch Wärmepumpen, Elektroauto-Ladeinfrastruktur und andere elektrifizierte Prozesse natürlich steigen. Die Herausforderung liegt aber weniger in der Menge des Stroms, sondern in den hohen Leistungen, die das Netz belasten können. Daher sind der Ausbau und die Verstärkung der Stromnetze sowie eine bessere Steuerbarkeit von Verbrauchern entscheidend.

Der Verteilnetzbetreiber hat seit 1. Januar 2024 die Möglichkeit, einzelne Verbrauchseinrichtungen bei Bedarf auf eine Leistung von maximal 4,2 kW zu reduzieren. Diese Mindestleistung steht immer zur Verfügung, sodass Elektroautos weiter geladen und Wärmepumpen weiter betrieben werden können. Im Gegenzug profitieren Nutzerinnen und Nutzer von reduzierten Netzentgelten.

Den passenden Stromtarif für Ihre Wärmepumpe, Wallbox, Klimaanlage oder für Ihren Batteriespeicher finden Sie hier .
Mit Tarifabschluss profitieren Sie von reduzierten Netzentgelten.

Der steigende Strombedarf wird in den Planungen für das Stromnetz berücksichtigt. Die ausreichende Verfügbarkeit von Strom aus erneuerbaren Quellen und die Vorhaltung von Backup-Kapazitäten für Dunkelflauten sind Voraussetzung für ein Gelingen der Wärmewende. Deshalb werden auch die Strompotentiale aus Freiflächen- und Dachphotovoltaik sowie aus Windkraftanlagen auf dem Stadtgebiet Würzburg in der Wärmeleitplanung berücksichtigt.

Gibt es einen Plan für einen eventuellen Wasserstoff-Ausbau?

Die künftige Verfügbarkeit von CO2-neutral erzeugtem Wasserstoff für Würzburg ist eine große Unbekannte. Unsere Wärmeleitplanung für 2040 kommt daher ohne diesen Energieträger aus. Ob Wasserstoff zur Versorgung einiger Großabnehmerinnen und Großabnehmer im Stadtgebiet oder zur unterstützenden Stromerzeugung eine Rolle spielen wird, können wir derzeit noch nicht abschätzen.

FAQ Gebäudemodernisierungsgesetz

Was steht im GModG?

Das neue Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) löst das ehemalige Gebäudeenergiegesetz (GEG) ab und sieht vor, dass neue Gas- und Ölheizung die sogenannte "Bio-Treppe" erfüllen müssen: 10 % ab 2029, 15 % ab 2030, 30 % ab 2035 und 60 % ab 2040.

Die Pflicht, dass neue Heizungen zu mindestens 65 % mit erneuerbaren Energien betrieben werden müssen, entfällt.

Welche Heizungstypen sind noch erlaubt?

Grundsätzlich gilt es eine Heizanlage einzubauen, die den entsprechenden Anteil an erneuerbaren Energien je nach Jahr erfüllt.

Thermische Solaranlagen und Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung können beim Einsatz fossiler Heizungen bis 2035 die Bio-Treppe gleichwertig ersetzen.

Zusätzlich gibt der kommunale Wärmeplan Anhaltspunkte, welcher Heizungstyp für die entsprechende Region am besten geeignet ist. Die empfohlenen Wärmelösungen wie Fernwärme und Wärmepumpe erfüllen die Vorgaben der "Bio-Treppe" bereits.

Gibt es eine Sanierungsplicht für Heizungen im Bestand?

Es besteht keine unmittelbare Notwendigkeit, die Heizung sofort auszutauschen, da Heizkessel weiterhin mit fossilen Brennstoffen betrieben werden dürfen. Es ist auch weiterhin erlaubt, Reparaturen an der bestehenden Heizung vorzunehmen. Folgende Staffelungen entsprechender Anteile erneuerbarer Energien sind vorgesehen:

  • 1. Januar 2029 mindestens 10 %
  • 1. Januar 2030 mindestens 15 %
  • 1. Januar 2035 mindestens 30 %
  • 1. Januar 2040 mindestens 60 %

Perspektivisch sollen Inverkehrbringer von Gas, Öl und Flüssiggas zur Umsetzung einer Grüngas- bzw. Grünheizquote verpflichtet werden, diese ab dem Jahr 2045 vollständig auf klimaneutrale Brennstoffe umzustellen.

Gibt es finanzielle Förderungen?

Die förderbaren Kosten des Heizungstauschs umfassen maximal 28.000 € und sinken ab 2027 alle sechs Monate um 750 €.

  • Grundförderung
    30 % (ab 2027 Reduzierung der Grundförderung bei Wärmepumpen auf 15 %. Hinzu kommt ein weiterer Wertschöpfungsbonus für Wärmepumpen "Made in EU" von 15 %.)
  • Einkommensbonus
    Je nach zu versteuerndem Jahreseinkommen der selbstnutzenden Eigentümerinnen und Eigentümer – leben Kinder im Haushalt, kann man 10.000 € vom zVE abziehen.
    • 40 % für zvE bis 30.000 €
    • 30 % für zVE bis 40.000 €
    • 10 % für zvE bis 50.000 €
  • Klimageschwindigkeitsbonus
    Selbstnutzende Eigentümerinnen und Eigentümer, die ihre funktionstüchtige fossile Heizung austauschen erhalten einen Klimageschwindigkeitsbonus von 16 % – welcher alle sechs Monate um vier Prozent sinkt.

Förderanträge sind beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) oder bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zu stellen.

Der Förderwegweiser des BMWK gibt einen Überblick über aktuelle Förderprogramme.

Sie haben noch Fragen? Wir sind zu 100 % für Sie da!

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