Servicemenü

Trinkwasser ist gesund - auch in Würzburg

Der im August-Heft der Stiftung Warentest veröffentlichte große Wassercheck fiel eindeutig zugunsten von Leitungswasser aus. Hierbei wurden Trinkwasserproben aus ganz Deutschland genommen und analysiert. Gezeigt hat sich dabei, dass Leitungswasser eine gute Qualität hat. Auch die Umwelt profitiert, denn Wasser aus dem Hahn muss nicht in Flaschen abgefüllt werden. Unschlagbar ist Trinkwasser gegenüber handelsüblichem Mineralwasser aber im Preis - zum Beispiel in Würzburg kostet ein Liter Wasser aus der Leitung gerade einmal 0,25 Cent. Ein weiterer Pluspunkt: Leitungswasser ist das am strengsten kontrollierte Lebensmittel in Deutschland. Für Trinkwasser gelten deutlich mehr Vorschriften und es wird strenger kontrolliert als Mineralwasser.

Auch Trinkwasser ist natürlich nicht gleich Trinkwasser. Das Würzburger Wasser wird als besonders „hart“ eingestuft. Dies ist aber in keiner Weise gesundheitsschädlich. Im Gegenteil, das harte Wasser, das in Würzburg auf die geologische Lage (Muschelkalk) zurückzuführen ist, bedeutet gleichzeitig einen hohen Anteil an wichtigen Mineralstoffen, wie Calcium und Magnesium. Diese Stoffe sind bekanntlich gesund, besonders für Knochen, Haare und Zähne. Einziger Nachteil: „Hartes“ Wasser kann lästige Kalkablagerungen verursachen. Deshalb sollten Wasserkessel, Duschköpfe und Bügeleisen regelmäßig entkalkt werden.

WVV sorgt für Trinkwasser in bester Qualität

Die eigenen Quell- und Grundwassergebiete liegen zum größten Teil in Würzburg (z.B. direkt in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofs) und den Gemeinden Zell und Zellingen. Gefördert und zu Trinkwasser aufbereitet werden hier jährlich etwa sieben Millionen Kubikmeter Wasser.

Trinkwasser ist unser wichtigstes Lebensmittel. Deshalb wird es gemäß Trinkwasserverordnung durchgängig kontrolliert, um eine gleichbleibend hohe Qualität sicherzustellen. Trinkwasserschutzgebiete garantieren von Anfang an bestmögliche Wasserqualität. Beim Wasser aus dem Wasserwerk Zell handelt es sich um Quellwasser, was bereits in bester Trinkwasserqualität aus dem Boden kommt. Die Zeller Stollen decken je nach Wasserbedarf und Niederschlagsmengen über 50 Prozent des Würzburger Wasserbedarfs ab.

Auch mit der neuen Trinkwasseraufbereitungsanlage für die Bahnhofsquellen leistet die WVV einen wichtigen Beitrag dafür, dass die Trinkwasserressourcen in Würzburg auch in Zukunft gesichert sind und stets genügend Trinkwasser in hoher Qualität bereitsteht. Nicht zuletzt bleiben die Trinkwasserpreise durch die Investition in eine solche neue, hochmoderne Anlage stabil.

Durchgängige Kontrolle und eigenes Trinkwasserlabor

Die WVV besitzt ein eigenes, akkreditiertes Labor, in dem das Trinkwasser gemäß der Trinkwasserverordnung untersucht wird. Jährlich werden hier rund 20.000 chemische und mikrobiologische Untersuchungen durchgeführt. Dass auch das Würzburger Wasser sehr guter Qualität entspricht, wird in zahlreichen Laboruntersuchungen nachgewiesen. Dabei wird das Wasser während aller Gewinnungsschritte - vom Stollen, über das Wasserwerk, den Hochbehälter bis hin zu Zapfhahn oder Brunnen – kontrolliert. Damit die Würzburger auch in Zukunft das wichtigste Lebensmittel in bester Qualität genießen können.

Nach oben Zurück