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Auf Erfolgskurs: Erdgas-Brennwerttechnologie

Erdgas-Brennwert und Solar – ein gutes Team

Immer mehr Solarwärmeanlagen werden auf deutschen Dächern installiert. Und immer mehr Gas-Brennwertanlagen sorgen für Heizung und Warmwasser. Beide Arten der Wärmeerzeugung haben mehr miteinander zu tun, als auf den ersten Blick zu vermuten wäre. Sowohl Brennwert- als auch Solarwärmenutzung bietet Vorteile: Im Sommer lässt sich der gesamte Warmwasserbedarf im Haus solar abdecken. Der Heizkessel kann in dieser Zeit geschont werden. Unwirtschaftliches, kurzes An- und Ausschalten wird vermieden.
Jede Solaranlage ist auf eine Basisheizung angewiesen: Übers Jahr gesehen ist die Sonne nicht in der Lage, alleine den Warmwasserbedarf, geschweige denn den Heizwärmebedarf im Haus zu decken. Eine Gas-Brennwertheizung ist daher der ideale Partner. In der Übergangszeit kann sie sich dank der modulierenden Betriebsweise flexibel und schnell dem schwankenden Wärmebedarf anpassen. Die Kombination Gas-Brennwert und Solar ist eine seit Jahren technisch ausgereifte Möglichkeit zur energiesparenden und umweltschonenden Wärmeerzeugung. Über das perfekte Zusammenspiel von Gas-Brennwert und Solar informiert der Bundesverband der deutschen Gas- und Wasserwirtschaft (BGW).

Wie funktioniert die Erdgas-Brennwerttechnologie?

Die modernen Heizkessel mit Brennwerttechnologie arbeiten im Niedertemperaturbereich. Sie sind leise und sauber, zuverlässig und sicher. Sie werden aufgrund intelligenter Regelungstechnik immer nur mit der Temperatur betrieben, die je nach Witterung und Bedarf gerade notwendig ist. Erdgas-Brennwertgeräte nutzen zusätzlich die im Wasserdampf des Abgases enthaltene Wärme. Bei jedem Verbrennungsprozess entstehen unter anderem CO2 und Wasserdampf. Im Wasserdampf sind zusätzlich große Energiemengen enthalten. Diese Energie, welche auch Kondensationswärme genannt wird, würde bei den herkömmlichen Anlagen ungenutzt über den Kamin entweichen.

In einem Brennwert-Kessel läuft der Prozess folgendermaßen ab:

Die Abgase eines Heizungskessels werden über den Heizungsrücklauf so weit abgekühlt, dass der darin enthaltene Wasserdampf wieder zu Wasser wird. Diese Energie wird in Form von Kondensationswärme freigesetzt. Sie wird dabei für Heizzwecke oder für die Warmwasserbereitung genutzt. Dieser Mehrgewinn an Wärme ist der Unterschied zwischen dem Heizwert eines Brennstoffes und seinem Brennwert. Der Heizwert berücksichtigt nur die Wärme, die bei der Verbrennung entsteht. Im Brennwert ist dagegen auch die im Wasserdampf der Abgase gebundene Wärme-Energie enthalten.
Da die Abgase einer Erdgas-Heizung hauptsächlich aus Wasserdampf bestehen, beträgt der Anteil der Kondensationswärme beim Erdgas ca. 11 % der Gesamtenergie. Bei Öl und Kohle ist der Anteil der Kondensationswärme mit 3 bis 6 % dagegen deutlich geringer. Erdgas ist also der ideale Energieträger für die Brennwerttechnik. Mit einem Erdgas-Brennwertkessel können im Vergleich zu konventionellen Heizkesseln bis zu 15 % Energie eingespart werden. Diese enorme Einsparung schont die kostbaren Energievorräte und entlastet die Umwelt und den Geldbeutel.
Bei der Modernisierung Ihrer Heizungsanlage können Sie im Altbau mit der Brennwerttechnik einen größeren Energiespareffekt erzielen als mit jeder anderen Maßnahme. Von Vorteil ist, dass Sie die bestehenden Heizkörper und Rohre sowie den Schornstein weiter nutzen können. Sie müssen in der Regel nur in einen neuen Heizkessel und in eine entsprechende Sanierung des vorhandenen Kamins investieren. Der Zeitpunkt einer Modernisierung Ihrer Heizungsanlage ist abhängig von den Abgasverlusten des Heizkessels. Spätestens dann ist dies der Fall, wenn Ihr Schornsteinfeger, der die jährlichen Messungen durchführt, Ihnen mitteilt, dass Ihre Abgasverluste sich den kritischen Grenzwerten nähern.

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