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Das 1x1 der Erdgasabrechnung

Erdgas ist ein Naturprodukt. Im Gegensatz zu Strom unterliegt Erdgas deshalb natürlichen Schwankungen hinsichtlich seines Energiegehaltes. Die Gastemperatur und der Gasdruck sind weitere Einflüsse, die bei der Erdgasrechnung berücksichtigt werden. Daher erfolgen Messung und Abrechnung auf Grundlage einheitlicher, für alle Erdgasversorger vorgeschriebener und von den Eichbehörden überwachter Vorschriften, die wir Ihnen gerne erklären.

In Deutschland erfolgt die Gasabrechnung nach eichrechtlichen Vorschriften und Bestimmungen des DVGW Arbeitsblattes G 685 (Thermische Gasabrechnung). Der DVGW (Deutsche Vereinigung des Gas- und Wasserfaches e.V.) setzt bundesweit die technischen Regeln für die Gas- und Wasserversorgung fest. Die Durchführung der Erdgasrechnung unterliegt der Kontrolle des zuständigen Eichamtes.

Wie wird der Gasverbrauch gemessen?

Der Gasverbrauch in Kubikmeter (m3) ergibt sich aus der Differenz von zwei Zählerständen (Zählerstand "alt" und "neu"). Das Gasvolumen (der Verbrauch in m3) wird mit einem geeichten Gaszähler gemessen.

Was ist der "Betriebszustand"?

Das Gasvolumen (der Verbrauch in m3) wird an Ihrem Zähler im „Betriebszustand” gemessen. Das ist der Zustand des Gases im Zähler, der je nach Druck und Temperatur variiert. Daher muss dieser Verbrauch auf ein für alle Abnehmer einheitliches Volumen im „Normzustand” umgerechnet werden. Dies erfolgt durch Multiplikation mit der Zustandszahl Z.

Was bedeutet die "Zustandszahl Z"?

Die "Zustandszahl Z" stellt das Verhältnis vom Volumen im Betriebszustand zum Volumen im Normzustand dar. Sie wird kundenspezifisch ermittelt und auf Ihrer Rechnung angegeben.

Was bedeutet "Brennwert"?

Der Abrechnungsbrennwert beschreibt den Energiegehalt, den ein Kubikmeter (m3) Gas im "Normzustand" enthält. Bei der kundenindividuellen Berechnung des Brennwertes werden die natürlichen Schwankungen des Energiegehaltes im Erdgas gewichtet berücksichtigt.

Was ist "Thermische Energie"?

Ihr am Zähler gemessener Erdgasverbrauch in m³ (Betriebsvolumen) wird durch Multiplikation mit der Zustandszahl Z in ein Normvolumen umgerechnet. Die Zustandszahl berücksichtigt dabei verschiedene Parameter wie z. B. den Gasdruck, den Luftdruck und die Normtemperatur. Das Normvolumen wird mit dem Brennwert multipliziert. Das Ergebnis ist die gelieferte Thermische Energie, also Ihr Erdgasverbrauch in Kilowattstunden (kWh).

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