Umweltschutz

Der kommunale Umweltkonzern WVV kann durch seine konsequente umweltbewusste Ausrichtung in allen Unternehmensbereichen Umweltleistungen vorweisen. Die betrieblichen Aktivitäten, insbesondere die Energiekonzepte, ermöglichen uns eine Harmonisierung von ökonomischen und ökologischen Zielen.

Betrieblicher Umweltschutz

Der betriebliche Umweltschutz wird von Fachkräften wahrgenommen, die entweder aus der Stabsstelle Revision/Managementsysteme kommen oder von Beauftragten, die in den Fachbereichen für Abfall, Gefahrgut, Immissionsschutz, Strahlenschutz und Gewässerschutz Verantwortung übernehmen. Die Hauptaufgabe dieses Fachpersonals besteht darin, der Geschäftsführung, den Führungskräften, sowie den einzelnen Mitarbeitern in umweltrelevanten und sicherheitstechnischen Fragen beratend zur Seite zu stehen. Darüber hinaus haben sie gesetzlich verankerte oder durch interne Regelungen übertragene Überwachungs-, Aufzeichnungs- sowie Berichtspflichten.

Würzburger Energie- und Klimaprogramm

Das Würzburger Energie- und Klimaprogramm fordert eine Halbierung der CO2-Emissionen in Würzburg bis 2020. Bekannt ist die Stadt Würzburg mit 133.195 Einwohner (Stand von 2009) hauptsächlich für ihre Sehenswürdigkeiten – allen voran das UNESCO-Weltkulturerbe: die Residenz. An zweiter Stelle im Bewusstsein der 3,5 Millionen Besucher, die jährlich die unterfränkische Metropole ansteuern, rangiert wohl der Wein. Kaum einem würde spontan der Begriff Energieeffizienz in den Sinn kommen – zu Unrecht. Bereits im November 2007 initiierte die Würzburger Verkehrs- und Versorgungs-GmbH (WVV) die Ausarbeitung des „Würzburger Energie- und Klimaprogramms". Ziel ist es, bis 2020 die CO2-Emissionen bezogen auf das Jahr 1990 um 50 Prozent zu reduzieren. Die Strategie beruht dabei im Wesentlichen auf effizienter Energieerzeugung und -nutzung sowie einer Reduzierung von Energieverlusten.

Energie intelligent nutzen - Klima schützen mit Fernwärme

Fernwärmekunden erfüllen bereits heute die Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV). Die im Kraft-Wärme-Kopplungsprozess entstehende Fernwärme hat gemäß EnEV einen Primärenergiefaktor von 0,5 und wird durch die optimale Energieausnutzung in der Würzburger GuD-Anlage noch niedriger zertifiziert werden. Gas- und ölbeheizte Gebäude haben zum Vergleich einen Faktor von 1,1. Je umweltschonender die Energieform und ihre Umwandlung, desto niedriger ist der Primärenergiefaktor. Bei der Sanierung einer mit Fernwärme versorgten Immobilie kann dadurch am baulichen Wärmeschutz deutlich gespart werden.

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