Seite 10 - WVV magazin 01/2013 - Zeitschrift für Energie, Verkehr und Umwelt

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WVVmagazin 1/2013
trend
Allerorten wird jetzt wieder
hemmungslos gepflanzt, gesät
und gejätet. Dass das durchaus
naturnah und ökologisch geht,
zeigt die wachsende Zahl grü-
ner ­Oasen, in denen statt eng-
lischemRasen und Zucht­rosen
Wildblumen, Kräuter und Blu-
menwiesen sprießen. Das
freut nicht nur Flora, Fauna
und Klima. Auch für den Men-
schen bilden idyllische Natur-
gärten einen idealen Ort zum
Entspannen. Für diejenigen,
die ihren Garten ökologisch
sinnvoll verschönernmöchten,
hier ein paar Anregungen.
Vielfalt statt Monokultur
Wer würde es nicht genießen, beimGang durch den Garten hier ein paar Erd­beeren und dort
einpaarHimbeeren zunaschen?Sich zwischenbuntenDahliennachGurkenoderPflücksalat
zu bücken? Was Auge und Gaumen freut, tut auch demBoden gut: Mix statt Monokultur. Von
Vorteil sindheimischePflanzen, weil sie sichdemKlimaoptimal angepasst haben. Dasmacht
sie resistenter gegen Schädlinge. Wer verschiedene Zonen in seinem Garten einrichtet wie
Wildkräuterinseln, Steingärten, Gemüse­beete und vielleicht sogar einen Teich, schafft so
Lebens­raumfür vieleKleintiere.Übrigens:Räumtman imHerbst dasLaubnichtweg, sondern
türmt es irgendwo auf, lädt es den Igel ein zu bleiben.
Pflanzenschutz mit
Nützlingen
ImBiogartensorgenNützlingeundsanf-
te Alternativen für Pflanzenschutz. Zu
den fleißigsten Helfern gehört dabei der
Marienkäfer, der täglich bis zu 60 Blatt-
läuse frisst. Aber auchVögel sindSchäd-
lingsbekämpfer. Ein Spatzenpaar etwa
vertilgt im Sommer einen ganzen Eimer
Schadinsekten. Gegen Pilzbefall bei
­
Rosen oder Erdbeeren hilft Knoblauch,
Kräuter schützendurchdasZusammen-
wirken der Inhaltsstoffe ihre Nachbarpflanzen vor Krankheiten und vertreiben Blattfresser.
Undwenn doch gespritzt werdenmuss, dann nutzt der Biogärtner sanfteMittel wie Schmier-
seife oder Pflanzenjauchen; gegen Schnecken helfen spezielle Fallen.
Die neue Lust amGrün
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Wer ökologisch gärtnernmöchte, findet imWürz-
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Wiese statt getrimmter Rasen
Keine Frage: Wer Kinder und einen Garten hat, möchte
ihnendarinauchPlatz zumSpielenbieten. Dasgeht am
besten auf einem Rasen. Doch der muss nicht überall
gleich kurz sein. Stattdessen den Rasen an ein paar
Stellen nicht mehr düngen und dort zumweiteren Aus-
magerndesBodensSandverteilen.Werdannnur zwei-
bisdreimal imJahr dieStellenmäht unddasGrasdabei
fünf Zentimeterhochstehen lässt, kannsichallmählichan
einer Blumenwiese erfreuen. Denn recht schnell siedeln
sich Wildpflanzen wie Klee und Gänseblümchen an. Für
mehr Artenvielfalt sollte der Hobbgärtner weitere Wild-
blumensamenaussäen. Diesedannmit Sandvermischen
und flächig ausbringen. Bleibt das gemähte Gras ein paar
Tage liegen, verteilen sich die Samen besser.
Foto: Michael Tieck/Fotolia