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WVV passt Trinkwasserpreise an

Würzburg, 16.12.2020

In den vergangenen fünf Jahren hat die WVV rund neun ‎Millionen Euro in die Trinkwasserversorgung investiert. Eine moderate Preisanpassung erfolgt erstmalig nach zehn Jahren Preisstabilität nun zum 1. Januar 2021.

Die Trinkwasserpreise der Stadt Würzburg und der Marktgemeinde Zell am Main erhöhen sich zum 01.01. 2021 nach zehn Jahren Preisstabilität. Der ‎Trinkwasserpreis wird um 0,08 Euro pro Kubikmeter (1000 Liter) angepasst. Der Grundpreis bleibt unverändert. Dadurch ergeben sich für einen ‎durchschnittlichen Haushalt mit einem Wasserverbrauch von 120 Kubikmetern ‎pro Jahr monatliche Mehrkosten von rund 0,86 Euro (inkl. 7 Prozent MwSt.).

Um eine sichere und zuverlässige Trinkwasserversorgung zu gewährleisten, auch bei ‎langen Hitzeperioden, ist ein sicheres Versorgungskonzept und zuverlässige Technik erforderlich. Das beginnt bei ‎der Wassergewinnung, geht über die Aufbereitung bis zum Transport, der über Leitungen direkt ‎zum Verbraucher führt. Hierzu wurden in den vergangenen Jahren durch die WVV Investitionen getätigt, die für den Erhalt der hohen Trinkwasserqualität ‎in Würzburg auch weiter-hin notwendig sind. Mit der Preisanpassung geht es vor allem ‎darum, die Qualität des Trinkwassers langfristig sicherzustellen. Durch kontinuierliche Investitionen in die Anlagen (zum Beispiel in Aufbereitungs- oder UV-Desinfektionsanlagen) und das Leitungsnetz sorgt die WVV dafür, dass die Versorgung mit ‎Trinkwasser zukunfts- und leistungsfähig bleibt.

Das Würzburger Trinkwasser ‎

Die WVV versorgt rund 130.000 Menschen in Würzburg und Zell direkt mit gut elf Millionen Kubikmetern ‎Trinkwasser pro ‎Jahr. Die Mitarbeiter kümmern sich rund um die Uhr ‎darum, dass das Trinkwasser frisch, in sehr guter Qualität und ständig zur Verfügung steht. Die sehr gute Qualität bestätigen die jährlich rund 20.000 chemischen und mikrobiologischen Untersuchungen im eigenen Labor.

Pro Jahr werden etwa neun Millionen Kubikmeter Trinkwasser aus Quell- und Grundwasserge-bieten in Würzburg, Zell und Zellingen gefördert und etwa zwei Millionen Kubikmeter von der Wassergewinnung Würzburg-Estenfeld bezogen. Bis zu 50 Prozent des Trinkwasserbedarfs liefern allein die drei über 100 Meter langen Zeller Stollen. Seit 1912 versorgen sie Würzburg und Zell mit jährlich rund fünf Millionen Kubikmeter Wasser. Trinkwasser der WVV ist immer frisch und in bester Qualität, zudem ist es ein preisgünstiger Durstlöscher.

Mehr Infos ‎zum Trinkwasser und viele Tipps zum Wassersparen ‎gibt es auf wvv.de.‎

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