Servicemenü

WVV gibt Umsatzsteuersenkung an ihre Energiekunden weiter

Würzburg, 06.07.2020

Die Bundesregierung senkt temporär seit 01.07.2020 bis 31.12.2020 im Rahmen des Konjunkturpaketes zur Corona-Krise die Umsatzsteuer. Die Stadtwerke Würzburg AG, ein Tochterunternehmen der Würzburger Versorgungs- und Verkehrs-GmbH (WVV), wird diese temporäre Umsatzsteuerreduzierung vollständig an ihre Energiekunden weitergeben. Der verminderte Umsatzsteuersatz wird in den Jahresabschlussrechnungen der Kunden berücksichtigt.

Wer Strom, Gas oder Fernwärme der Stadtwerke Würzburg AG bezieht, zahlt im Zeitraum vom 1. Juli 2020 bis 31. Dezember 2020 nur 16 statt 19 Prozent Mehrwertsteuer auf den Grund- und Verbrauchspreis. Beim Wasser sinkt die Mehrwertsteuer von sieben auf fünf Prozent.

Kunden des WVV-Konzerns müssen bei der Weitergabe der Umsatzsteuersenkung nicht selbst aktiv werden, die WVV kümmert sich um alles. Grundsätzlich bleibt der monatliche Abschlag unverändert. Die Ersparnis wird mit der nächsten Jahresrechnung verrechnet. Kunden, die ihren Abschlag für den Zeitraum von Juli bis Dezember aber gerne senken möchten, können dies ebenfalls veranlassen – nutzen Sie hierzu gerne unseren Online-Service. Für diejenigen, die ihre Jahresrechnung im Zeitraum Juli bis Dezember 2020 erhalten, wird der neue Abschlag automatisch mit der niedrigeren Umsatzsteuer ermittelt und ausgewiesen.

Wie viel können Energie-Kunden einsparen?

Bei einem Jahresverbrauch von 2.500 kWh Strom sparen Kunden im Zeitraum von Juli bis Dezember ca. 11 Euro, das sind 1,80 Euro im Monat. Bei einem Jahresverbrauch von 15.000 kWh Erdgas beträgt das Einsparvolumen bis zum Jahresende ca.14 Euro, das entspricht 2,30 Euro im Monat. Und auch beim Trinkwasser sparen Kunden des WVV-Konzerns bis Ende Dezember bares Geld. Bei einem Jahresverbrauch von 120 m³ macht dies ca. 3 Euro aus, das sind 0,50 Euro im Monat.

„Für uns ist es selbstverständlich, dass wir die steuerlichen Vorteile aus der Mehrwertsteuer-Senkung an unsere Kunden weitergeben. Sie profitieren direkt durch günstigere Preise“, sagt Frank Backowies, Bereichsleiter Markmanagement der WVV. Der Gesetzgeber erwartet durch die Absenkung des Umsatzsteuersatzes eine Stimulierung der Nachfrage und eine Belebung der Konjunktur.

Nach oben Zurück