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Brennstoffemissionshandelsgesetz führt zu Anpassung der Erdgaspreise bei der WVV

Würzburg, 13.11.2020

Ab dem 1. Januar 2021 muss die Stadtwerke Würzburg AG ihre Gaspreise aufgrund des Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) anpassen. Dank kluger Einkaufsstrategie wirkt sich die Preisanpassung für WVV-Kunden aber geringer aus als erwartet. Die Strompreise bleiben konstant.

Ab Januar 2021 gilt im Bereich der Heizenergien in Deutschland eine staatlich vorgegebene Neuerung: Der Ausstoß von Treibhausgasen bei der Erzeugung von Wärme, wie sie unter anderem auch bei der Wärmeerzeugung aus Erdgas anfallen, bekommt einen Preis. Die Bundesregierung möchte damit Anreize für ein umweltschonendes Verhalten setzen. Die Einnahmen aus dem CO2-Preisen kommen direkt dem Klimaschutz zugute. Mit ihnen finanziert der Bund viele Maßnahmen, wie zum Beispiel Förderprogramme zur Gebäudesanierung. Der staatlich vorgegebene CO2-Preis wird künftig genauso wie Steuern und Abgaben in die Energiepreise einkalkuliert. Die vom Gesetzgeber eingeführte CO2-Abgabe beginnt mit 0,455 ct/kWh (netto) bzw. 0,54 c/kWh brutto und steigt jährlich bis 2026.

Leider gleichen die in diesem Jahr gesunkenen Beschaffungskosten für Gas die zusätzlichen Kosten durch den CO2-Preis nicht aus. Auch die Stadtwerke Würzburg AG muss daher die Preise für Gas erhöhen. Für den Tarif Vario würde dies beispielsweise bei einem Verbrauch von 8.000 Kilowattstunden im Jahr eine Erhöhung von 0,36 Cent (brutto) pro Kilowattstunde bedeuten. Das ist eine Steigerung von 2,40 Euro im Monat.

„Eine gute Nachricht gibt es dennoch: Wir haben günstig eingekauft und geben diesen Vorteil an unsere Kunden weiter“, so Frank Backowies, Leiter des WVV-Marktmanagements. „Deshalb fällt die Preisanpassung für unsere Kunden weniger hoch aus als erwartet. Erfreulich ist auch, dass wir die Preise für Strom stabil halten können.“

WVV macht sich für die Energiewende stark

Der allgemeine Anstieg der Kosten am Energiemarkt ist insbesondere auf das Wirken der politischen Klimaschutzinstrumente zurückzuführen. Die WVV bekennt sich seit vielen Jahren klar zu den Zielen der Energiewende und zum Ausbau der Erneuerbaren Energien. Dazu wurden in den vergangenen Jahren kontinuierlich innovative Projekte im Bereich Erneuerbare Energien realisiert. So unterstützt die WVV ihre Kunden, die beispielsweise ihren eigenen Ökostrom produzieren wollen, mit einem Zuschuss von 500 Euro beim Kauf einer Photovoltaikanlage inklusive Speicher. Wer bereits im Besitz einer solchen Anlage ist und einen Bekannten für den Kauf einer PV-Anlage begeistern kann, hat die Möglichkeit sich eine Klimaschutzprämie von 200 Euro zu sichern.

Darüber hinaus profitieren WVV-Kunden von attraktiven Vorteilen, z. B. der WVV-Bürgerbeteiligung an Photovoltaik-Anlagen mit einer Verzinsung von 2 %. Auch in Sachen Elektromobilität ist die WVV der kompetente Ansprechpartner vor Ort und bietet Lösungen und individuelle Angebote. So gibt es beispielsweise beim Kauf eines Kito Elektrorollers einen exklusiven Kundenvorteil von bis zu 400 Euro. Das kostenlose WLAN „WüFi“ in der Würzburger Innenstadt und bietet die WVV ihren Kunden ebenfalls an.

WVV-Kunden werden ab dem 17.11.2020 schriftlich über die neuen Preise informiert. Bei Fragen zu den aktuellen Veränderungen oder zu den Serviceleistungen sind die Servicemitarbeiterinnen und -mitarbeiter der WVV unter der Telefonnummer 0931 36-1155 zu erreichen. Auch über den WVV-Onlineservice sind Kunden informationstechnisch immer die auf dem neuesten Stand. Und sie können zusätzlich einen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit leisten: Wer unter wvv.de/onlineservice auf „Digitale Rechnung“ umstellt, schont papierlos die Umwelt. Zusätzlich können Daten und Rechnungen online eingesehen werden, Zähler erfasst oder Umzüge gemeldet werden.

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