Einladung zu Bürgerworkshops für das neue Bus-Linienkonzept BUSNETZ+

Würzburg, 18.09.2019

Im Rahmen der Sauber Mobil Aktion der Stadt Würzburg werden verschiedene Maßnah-men ergriffen, um das in die Jahre gekommene Busliniennetz grundlegend zu überarbeiten. Unter dem Motto „BUSNETZ+“ lädt die WVV gemeinsam mit der Stadt Würzburg zu drei Bürgerworkshops ein, um von den Bürgern Ideen und Vorschläge für ein verbessertes Liniennetz der Omnibusse im Stadtgebiet zu sammeln. Jeder kann auch online oder schriftlich seine Vorschläge für ein verbessertes Busnetz in Würzburg einreichen.

Die Stadtbusse der WVV befahren täglich im dichten Takt 23 Linien im gesamten Stadtgebiet. Rund 10,4 Millionen Fahrgäste nutzen die Busse, das sind gut ein Drittel aller Fahrgäste des Öf-fentlichen Nahverkehrs in Würzburg. Das Busliniennetz ist über viele Jahre gewachsen, wurde einzelfallbezogen an neue lokale Gegebenheiten angepasst und bedarf einer grundsätzlichen Überarbeitung, auch aus übergeordneter Perspektive. Hierfür möchte die WVV gemeinsam mit der Stadt Würzburg bei den Bürgerinnen und Bürgern Ideen und Vorschläge für ein verbessertes Linien¬netz der Omnibusse im Stadtgebiet sammeln. In Bürgerworkshops sollen unterschiedlichs-te Planungsvorschläge mit differenzierten Realisierungschancen in einer sachlich geprägten Diskussion erörtert werden.

Oberbürgermeister Christian Schuchardt begrüßt die Einbindung der Bürgerin die Erneuerung des Omnibusliniennetzes: „Ich finde es überaus wichtig, die Bürgerinnen und Bürger frühzeitig in den Findungsprozess mit einzubinden. In dieser Form von Bürgerworkshops kann jeder mit den Fachleuten der WVV diskutieren und seine Vorstellungen mit einfließen lassen. Weniger Schad-stoffe in der Luft aus dem motorisierten Individualverkehr bedeuten mehr Gesundheit, mehr Le-bensqualität und zusätzlichen Rückenwind für unsere wichtige Aufgabe, das Klima zu schützen.“

WVV-Geschäftsführer Thomas Schäfer ergänzt hierzu: „Wir können zum Klimaschutz mit unse-ren Omnibussen eine umweltfreundliche Alternative anbieten. Durch die bereits abgeschlossene Nachrüstung älterer Dieselbusse mit modernen SCRT-Filtern wird kurzfristig eine spürbare Ver-besserung der Luftqualität durch Reduzierung von Stickstoffdioxid erreicht. Und wir können die knapp 60 000 Menschen, welche an jedem Werktag aus der Region an ihren Arbeitsplatz in die Stadt pendeln, durch verbesserte Mobilitätsangebote dazu bringen, ihre Fahrzeuge mit Verbren-nungsmotor so oft wie möglich stehen zu lassen.“

In drei Bürgerworkshops zum BUSNETZ+ werden unter externer Moderation gemeinsam mit den Fachleuten der WVV Vorschläge für ein verbessertes Liniennetz der Omnibusse im Stadt-gebiet erarbeitet und weitere Verbesserungen erörtert. Themen sind u.a.: Heutige Stärken und Schwächen, Verbesserungsvorschläge und die gemeinsame Erarbeitung eines Konzeptes für die Umsetzung. Anschließend werden die Verbesserungsvorschläge auf Machbarkeit und Wirt-schaftlichkeit geprüft.

Die drei Bürgerworkshops finden im WVV Casino, Bahnhofstraße 12-18, jeweils von 16 Uhr bis 20 Uhr statt, am

Freitag, 11.10.2019 für die nördlichen Stadtteile (u.a. Versbach, Lengfeld, Lindleinsmühle, Grombühl)

Freitag, 18.10.2019 für die westlichen und südlichen Stadtteile (u.a. Heidingsfeld, Stein-bachtal, Mainviertel, Zellerau, Dürrbachau, Dürrbachtal

Freitag, 08.11.2019 für die östlichen Stadtteile (u.a. Frauenland, Hubland, Mönchberg, Gar-tenstadt Keesburg

Nur zur besseren Vorplanung bittet die WVV um Anmeldung per E-Mail an mobil@wvv.de. Auch spontane Besucher sind jederzeit willkommen. Falls ein Gebärdendolmetscher benötigt wird, sollte dies angegeben werden. Das WVV Casino ist barrierefrei zugänglich.

Neben dieser Möglichkeit der persönlichen Bürgerbeteiligung bietet die WVV eine elektronische Kommunikationsplattform unter der Adresse www.wvv.de/busnetzplus an, über welche die Bür-gerinnen und Bürger ihre Vorstellungen und Wünsche in den Entscheidungsprozess einfließen lassen können. Hier können die Vorschläge in schriftlicher Form bis spätestens 15.11.2019 ein-gereicht werden. Damit die Vorschläge korrekt ausgewertet werden können, sollten neben der genauen Liniennummer auch der Stadtteil und Kontaktmöglichkeiten für mögliche Rückfragen genannt werden.

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