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WVV realisiert erste Photovoltaik-Anlage aus Bürgerbeteiligung

Würzburg, 31.08.2018

Die Bürgerbeteiligung der Würzburger Versorgungs- und Verkehrs-GmbH (WVV) ist erfolgreich gestartet. Mehr als eine halbe Million Euro haben Menschen aus Würzburg und Umgebung bis Ende Mai bereits in den Ausbau von Photovoltaikanlagen angelegt. Die Anlagen werden auf WVV-eigenen Dächern sowie auf Dächern von Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen in und um Würzburg installiert. Die erste Anlage aus der Bürgerbeteiligung wurde nun bei den Stadtreinigern Würzburg erfolgreich umgesetzt und in Betrieb genommen.

Bei den Würzburger Stadtreinigern in der Nürnberger Straße kann man seit Mitte Juli auf 580 Quadratmetern Dachfläche das erste erfolgreich realisierte Projekt aus der WVV-Bürgerbeteiligung bestaunen: Eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von rund 100.000 Kilowattstunden Ökostrom pro Jahr. Das ist genug, um 40 Haushalte mit Strom zu versorgen. Im Vergleich zur herkömmlichen Stromproduktion spart diese Anlage pro Jahr rund 47 Tonnen CO2. Soviel wie bei einer Person anfällt, wenn sie im Auto etwa acht Mal die Welt umrundet. Die Kosten der Anlage belaufen sich auf rund 110.000 EUR.

Die WVV setzt mit der Realisierung dieses Projektes zusammen mit der Stadt Würzburg ein weiteres Zeichen in Sachen Nachhaltigkeit und unterstützt zugleich die Energiewende und den Klimaschutz vor Ort. „Das Beispiel der Stadtreiniger zeigt, wie gut das Beteiligungsmodell der WVV funktioniert“, sagt Frank Backowies, Bereichsleiter Markmanagement der WVV, und erklärt weiter: „Zusammen mit der Stadt Würzburg haben wir hier ein beispielhaftest Projekt verwirklicht, bei dem die Anleger nicht nur von attraktiven Zinsen profitieren, sondern auch dazu beitragen, den CO2-Ausstoß in der Region zu verringern.“

Auch Umwelt- und Kommunalreferent Wolfgang Kleiner ist von der Idee der Bürgerbeteiligung überzeugt: „Mit der Zurverfügungstellung von Dachflächen für Photovoltaikanlagen möchten wir auch Vorbild sein für andere Gewerbebetriebe innerhalb des Stadtgebietes. Aufgrund der exponierten topographischen Lage unserer Stadt eignen sich fast alle größeren Dachflächen zur Realisierung von Photovoltaikanlagen und mit unserer WVV steht hierfür ein kompetenter Partner zur Verfügung“, so Kleiner.

WVV-Bürgerbeteiligung geht weiter

Aufgrund des großen Erfolges wird die Bürgerbeteiligung der WVV fortgesetzt. Die Teilnahme ist nur online über die Internetseite wvv.de/buergerbeteiligung möglich. Dort können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger informieren und ein sogenanntes qualifiziertes Nachrang-Darlehen abschließen, um den Ausbau der Sonnenkraftwerke in der Region zu unterstützen. Dafür erhalten die Anleger im Gegenzug einen attraktiven Zins bis zum Laufzeitende zum 31.12.2022. Als nächste Projekte werden eine ungefähr gleich große Anlage mit 100 kWp Leistung auf der Grundschule in Unterdürrbach sowie eine knapp 500 kWp Anlage auf dem Dach einer Lagerhalle in der Friedrich-König-Straße umgesetzt.

WVV sucht Dächer und Freilandflächen

Ebenfalls aufgrund des bisherigen großen Erfolges der Bürgerbeteiligung sucht die WVV weitere Dachflächen (ab 500 Quadratmetern) sowie Freiflächen. Eigentümer profitieren dabei von einer lukrativen Dachpacht und haben zusätzlich die Möglichkeit, durch Eigenverbrauch die eigenen Stromkosten zu senken.

Weitere Informationen zur WVV-Bürgerbeteiligung erhalten Interessenten im Internet unter wvv.de/buergerbeteiligung, per Telefon unter 0931 36-1036 oder per E-Mail unter buergerbeteiligung@wvv.de.

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