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Bienenschutz ist Trinkwasserschutz

Würzburg, 18.05.2018

Die WVV versorgt seit über 160 Jahren die Bürgerinnen und Bürger in Würzburg und umliegenden Gemeinden zuverlässig mit Trinkwasser. Dafür sind 42 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jeden Tag im Einsatz.

Zum Weltbienentag am 20. Mai möchte die WVV auf die enge Verbindung zwischen dem Schutz der Bienen und dem Trinkwasserschutz hinweisen. Seit Jahren setzt sich die Trinkwasserversorgung Würzburg (TWV), eine Tochtergesellschaft der WVV, aktiv für die Imkerei und den Bienenschutz ein. Denn alles, was dem Schutz der Biene dient, tut auch dem Schutz des Trinkwassers gut.

Hierfür stellt die TWV rund um die Wasserwerke Flächen als Bienenweiden zur Verfügung. In der Schutzzone des Wasserwerkes Mergentheimer Straße stehen aktuell sechs Bienenvölker, dieser Tage sollen weitere hinzukommen. Dort werden bald die Linden blühen, die bei Imkern sehr beliebt sind. Beim Pumpwerk Lengfeld werden ab Juli rund drei bis vier Völker stehen.

Im ökologischen Wasserschutzgebiet Zell wurden vor rund 30 Jahren 70 Hektar landwirtschaftlicher Fläche stillgelegt. Auf dieser stehen zur Zeit 18 Bienenvölker. Ab Ende Mai sollen weitere 18 Völker hinzukommen. Im Wasserschutzgebiet Zellingen im Bereich „Im G‘spring“ stehen auf rund fünf Hektar Fläche derzeit 12 Bienenvölker.

Die Trinkwasserversorgung kooperiert schon seit vielen Jahren eng mit Imkern und Landwirten in den Trinkwasserschutzgebieten. Dies umfasst Ausgleichszahlungen für Stilllegungsflächen, grundwasserschonender Zwischenfruchtanbau und ökologischer Anbau – alles Maßnahmen, die sich als besonders trinkwasserschonende und bienengünstige Bewirtschaftungsformen auszeichnen.

Mit ihrem langjährigen Engagement zeigt die Trinkwasserversorgung, dass Insektenschutz und Gewässerschutz Hand in Hand gehen und möchte damit einen Beitrag gegen das Bienensterben leisten. Alles, was dem Schutz der Biene guttut, tut auch dem Schutz der Gewässer gut – und umgekehrt. Schließlich kann das Bienensterben zu fatalen Folgen für Mensch und Umwelt führen. Denn Bienen erzeugen nicht nur Honig, sie bestäuben auch rund 80 Prozent der Pflanzen und sichern damit das Überleben von Bäumen, Blumen und Gräsern und damit der Nahrung auch für den Menschen.

Hintergrund des Weltbienentages:

Das Leben der Biene ist weltweit bedroht. Deshalb haben die Vereinten Nationen den 20. Mai zum Weltbienentag ausgerufen. Mit dem Bienentag soll das Bewusstsein für die wichtige Rolle der Insekten und die schwindenden Bestände geschärft werden.

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