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Bundesminister Dobrindt übergibt Förderbescheid für den Ausbau der E-Mobil-Ladeinfrastruktur an WVV

09.08.2017

Grünes Licht für den Ausbau der Elektromobilität in Würzburg und der Region erhielt die Würzburger Versorgungs- und Verkehrs-GmbH (WVV) am 03.08.2017 im Rahmen eines Wirtschaftsempfangs im Würzburger Hofbräukeller. Dort überreichte Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, WVV-Geschäftsführer Thomas Schäfer einen Förderbescheid über rund 130.000 Euro für den Ausbau der E-Ladeinfrastruktur an 14 Ladestandorten mit insgesamt 30 Ladepunkten in Würzburg und in weiteren sieben Gemeinden.

Wie bereits bei der Bilanz-Pressekonferenz der WVV am 28. Juli 2017 bekanntgegeben, wird sich das Unternehmen verstärkt für den Ausbau der Elektromobilität und die hierfür benötigte Ladeinfrastruktur in Würzburg und Umgebung einsetzen. Rückenwind dafür erhielt WVV-Geschäftsführer Thomas Schäfer nun bereits am 03. August durch die Überreichung des Förderbescheids über rund 130.000 Euro für 30 Ladepunkte durch Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt. Als Ladesäulen-Standorte in Würzburg vorgesehen sind Haugerkirchplatz/Haugerpfarrgasse, Juliuspromenade, Planstraße Nord, Bahnhofstraße, Josef-Schneider-Straße und Oberdürrbacher Straße. Darüber hinaus dürfen sich die Umlandgemeinden Zell am Main, Rimpar, Sommerhausen, Randersacker, Margetshöchheim, Höchberg und Rottendorf über E-Ladestationen freuen.

Bundesminister Alexander Dobrindt erklärte: „Mit unserem Förderbescheid kann die WVV das Angebot für die Ladeinfrastruktur in und um Würzburg ausbauen. Damit trägt die WVV dazu bei, das Vertrauen der Autofahrer zu stärken, jederzeit und überall ihr Fahrzeug laden zu können. Das ist ein wichtiger Schritt, um die Antriebswende voranzubringen: mehr Mobilität bei weniger Emissionen.“

WVV-Geschäftsführer Thomas Schäfer bedankte sich für die zugesagte Förderung der Bundesregierung, die es der WVV möglich macht, eine Vorreiterrolle in Sachen Elektromobilität einzunehmen. „Wir verstoßen damit ein bisschen gegen das Henne-Ei-Prinzip – erst viele Autos oder erst viele Ladesäulen? – nun können wir hier in Vorleistung gehen“, so Schäfer.

Mit dem Bundesprogramm zum Ausbau von Ladeinfrastruktur soll eine flächendeckende Ladeinfrastruktur mit bundesweit 15.000 Ladesäulen aufgebaut werden. Dafür stellt das BMVI von 2017 bis 2020 insgesamt 300 Millionen Euro bereit. In einem ersten Aufruf zwischen 01.03. und 28.04.2017 konnten private Investoren, Städte und Gemeinden Förderanträge stellen. Die Förderung erfolgt anteilig und umfasst neben der Errichtung von Ladesäulen auch den Netzanschluss und die Montage. Voraussetzung für die Förderung ist unter anderem, dass die Ladesäulen öffentlich zugänglich sind und mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden.

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