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Servicemenü

Barrierefrei sicher und mobil in Strassenbahn und Bus

27.02.2017

Eine neu aufgelegte Broschüre soll die Nutzung von Verkehrsmitteln erleichtern. Darin werden wichtige Informationen und Tipps zu den Themen Sicherheit, Orientierung an Haltestellen und in Fahrzeugen erläutert.

Für ältere Menschen oder Menschen mit Behinderung ist Mobilität mit Straßenbahn und Omnibus besonders wichtig. Auch für Eltern mit Kinderwagen oder Fahrgäste mit besonders sperrigem Gepäck gibt es einiges beachten. Unterstützung hierzu bietet eine neu aufgelegte Broschüre mit wichtigen Tipps rund um die problemlose Nutzung der Verkehrsmittel.

Richtiges Ein- und Aussteigen

Wissenswertes gibt es zum Beispiel zur richtigen Bedienung der Fahrzeugtüren. Der Fahrer kann die Fahrgasttüren nicht direkt öffnen oder schließen, sondern er erteilt nur eine elektronische Freigabe, damit der Fahrgast die Türe öffnen kann. Die durch Lichtschranken überwachten Türen schließen nach einer Zeit von drei Sekunden automatisch, wenn sich kein Fahrgast mehr im Eingangsbereich befindet. Wer sich unsicher fühlt oder länger für das Einsteigen benötigt, kann durch Betätigen des blauen Tasters den automatischen Schließvorgang unterbinden. Der Fahrer ist dann verpflichtet, die Ein- und Ausstiegsvorgänge genau zu überwachen.

Im Zusammenwirken mit entsprechend ausgebauten Hochbordhaltestellen können mobilitätseingeschränkte Fahrgäste nahezu stufenlos aus den niederflurigen Straßenbahnen und Omnibussen ein- und aussteigen. Um den Einstieg zu erleichtern, können die Omnibusse zur Bordsteinseite hin geneigt werden. Über 80 Prozent der städtischen Omnibusse verfügen über eine Klapprampe, die bei Bedarf vom Fahrer ausgelegt werden kann.

Rollator und Kinderwagen

Während der Fahrt sollte der Rollator nicht als Sitzplatz genutzt werden. Höhere Gewichte oder an den Griffen hängende Taschen beeinträchtigen die sichere Nutzung erheblich. Wir empfehlen daher, mit dem Rollator aus den Fahrzeugen rückwärts auszusteigen. Auch mit einem Kinderwagen sollte man sicherheitshalber rückwärts aus den Fahrzeugen aussteigen.

Wichtige Tipps für ein gutes Miteinander

Gegenseitige Rücksichtnahme ist das A und O im Öffentlichen Nahverkehr. Deshalb sollten zum Beispiel Fahrradfahrer ihre Fahrt für einsteigende Rollstuhlfahrer oder Eltern mit Kinderwägen unterbrechen und zur Weiterfahrt die nächste Straßenbahn nutzen.

Als Service bietet die WVV mobilitätseingeschränkten Fahrgästen Schulungen und Trainings für das sichere Ein- und Aussteigen sowie die Benutzung der Fahrzeuge an.

Die Broschüre und viele weitere interessante Informationen findet man auf der WVV-Homepage www.wvv.de im Bereich Mobilität, im WVV-Kundenzentrum am Sternplatz oder bei den WVV-Mobilitätsberatern an Haltestellen in der Innenstadt und in den Straßenbahnen.

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