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Heizkraftwerk erneut mit EMAS-Urkunde ausgezeichnet

Als kommunales Versorgungsunternehmen sind Umwelt- und Klimaschutz Teil der Verantwortung der WVV. Dass dies nicht nur ein Lippenbekenntnis ist, belegt die erneute Zertifizierung der Heizkraftwerk Würzburg GmbH (HKW) mit dem EMAS-Gütesiegel der Europäischen Union. Oliver Freitag, Bereichsleiter für Innovation und Umwelt der IHK Würzburg-Schweinfurt, überreichte die Urkunde an HKW-Geschäftsführer Armin Lewetz und sein Team.

Das Eco Management Audit Scheme – kurz EMAS – ist weltweit das anspruchsvollste System für nachhaltiges Umweltmanagement. Organisationen jeder Art werden mit dem EU-Label ausgezeichnet, wenn sie die strengen Anforderungen der EMAS-Verordnung erfüllen. EMAS dient der Bewertung und Optimierung der Umweltleistungen von Organisationen und Unternehmen. 1998 wurde mit dem Würzburger Müllheizkraftwerk die erste Müllverbrennungsanlage in Deutschland mit dieser Zertifizierung ausgezeichnet. Die Heizkraftwerk Würzburg GmbH (HKW) hat das Umweltmanagementsystem seit 2007, die Trinkwasserversorgung Würzburg GmbH (TWV) seit 2010 im Einsatz. Die Validierung ist ein damit ein greifbares Zeichen für die die Umweltleistung der Erzeugungsbereiche der Würzburger Versorgungs- und Verkehrs GmbH.

Die Teilnahme an EMAS ist freiwillig. Um ein EMAS-Umweltmanagementsystem vorzeigen zu können, ist das System jährlich von einem externen Gutachter zu prüfen und die Umwelterklärung für gültig erklären zu lassen. Die eigentliche Prüfung findet im Abstand von drei Jahren statt, wobei dazwischen jährlich sogenannte Überwachungsaudits durchgeführt werden.

Die Heizkraftwerk Würzburg GMbH stellte sich im August 2016 erneut der Prüfung durch den externen Gutachter vom TÜV SÜD und wurde erfolgreich rezertifiziert. Bei der Übergabe der Urkunde betonte Oliver Freitag, Bereichsleiter für Innovation und Umwelt der IHK WürzburgSchweinfurt: „Wir freuen uns, dass die WVV mit ihren EMAS-Zertifizierungen von Heinzkraftwerk, Müllheizkraftwerk und Trinkwasserversorgung ein überdurchschnittliches Engagement zeigt und in Sachen nachhaltige und umweltverträgliche Unternehmensführung in der Region eine Vorbildfunktion einnimmt. Ich würde mir wünschen, dass noch mehr Unternehmen durch die EMAS-Validierung den Grundgedanken der Nachhaltigkeit nach außen tragen würden.“ Bisher gibt es 20 EMAS-registrierte Organisationen in Unterfranken. „Vielleicht müssen einige Unternehmen noch eine gewisse Hemmschwelle überwinden“, so Freitag. „Die EMAS-Zertifizierung ist freiwillig und bedeutet natürlich erst einmal einen gewissen Aufwand für das Unternehmen. Doch langfristig lohnt es sich. Vor allem das Firmenimage, als nachhaltiges und umweltfreundliches Unternehmen zertifiziert zu sein, gewinnt immens an positiver Bedeutung.“

Armin Lewetz, Geschäftsführer der HKW, freute sich über die erneute EMAS-Zertifizierung. „Wir sind stolz, die EMAS-Zertifizierung erneut erhalten zu haben. Sie ist Zeichen unseres gelebten Umweltbewusstseins. Das ständige Optimieren von technischen Systemen und Arbeitsabläufen zum Wohle einer sauberen Umwelt liegt uns sehr am Herzen. Deshalb stellen wir uns gerne regelmäßig der EMAS-Prüfung. Von uns aus könnte der Umweltgutachter jeden Tag kommen – ohne Anmeldung.“

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