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Bürgerworkshops BUSNETZ+

Ihre Meinung ist uns wichtig! Erarbeiten Sie gemeinsam mit uns Vorschläge für ein verbessertes Liniennetz der Omnibusse im Stadtgebiet

Wo und wann?

Es fanden drei unterschiedliche Bürgerworkshops statt. Diese waren aufgeteilt in:

  • Nördliche Stadtteile, u.a. Versbach, Lengfeld, Lindleinsmühle, Grombühl
  • Westliche und südliche Stadtteile, u.a. Heidingsfeld, Steinbachtal, Mainviertel, Zellerau, Dürrbachau, Dürrbachtal
  • Östliche Stadtteile, u.a. Frauenland, Hubland, Mönchberg, Gartenstadt Keesburg.

Themen waren insbesondere heutige Stärken und Schwächen des Busliniennetzes, Verbesserungsvorschläge und die gemeinsame Erarbeitung eines Konzeptes für deren Umsetzung.

Alle Hintergrundinformationen zur bisherigen Planung finden Sie hier.

Die erhobenen Daten und Fotos der Veranstaltungen werden im Sinne des Datenschutzgesetzes von uns verarbeitet. Alle Infos finden Sie hier.

Ergebnisse aus den Bürgerworkshops

Nördliche Stadtteile

In einem rund vierstündigen Workshop mit Fachvorträgen und Gruppenarbeit im Casino der WVV waren sich die rund 90 Bürgerinnen und Bürger, Vertreter unterschiedlicher Fraktionen und Interessensverbänden einig, dass es vielfältige Maßnahmen braucht, um mehr Menschen vom Auto in die öffentlichen Verkehrsmittel zu bringen.

Mathias Schmechtig von NahverkehrsConsult aus Kassel, der den gesamten Optimierungsprozess fachlich begleitet, zeigte in seinem Impulsreferat wichtige Eckpunkte auf. Würzburg sei im Vergleich zu anderen Großstädten durch eine überdurchschnittlich hohe Nutzungsintensität des Busses geprägt, bezogen auf die Anzahl der Fahrgäste zur Einwohnerzahl. Wirtschaftliche Zwänge bei der Gestaltung des Verkehrsangebotes führten in der Vergangenheit meist zu Lösungen mit Nachteilen hinsichtlich Übersichtlichkeit und Merkbarkeit für den Fahrgast, analysierte er den Status quo.

In den Workshop-Diskussionen wurde deutlich, dass sich die Bürger vor allem mehr Takt, bessere Anbindungen und pünktliche Fahrten durch separate Busspuren wünschen. Eine mögliche Handlungsoption in Würzburg ist laut Mathias Schmechtig die Stärkung der Hauptachsen im Busnetz. Dies könnten sogenannte Premium-Linien mit einer straßenbahnnahen Qualität zum Beispiel im 15-Minuten-Takt sein, die direkter und häufiger fahren. Auch die Entflechtung des Busliniennetzes für eine erhöhte Transparenz für Fahrgäste und Neubürger sowie der Ausbau von Tangentiallinien, um das Kernnetz der Stadt zu entlasten, sind weitere wichtige Maßnahmen. Randbereiche der Stadtteile mit niedrigerer Nachfrage könnten mit Anruf-Sammel-Taxen erschlossen werden, vor allem in den Abendstunden oder am Wochenende. Diese übernehmen eine Art Zubringerfunktion zum Bus.

Insgesamt soll der Busverkehr in Würzburg besser und dichter vertaktet, übersichtlicher, direkter, verlässlicher und schneller werden. Verkehrsplaner Schmechtig zeigte erfolgreiche Beispiele aus anderen Städten. Dort gibt es eigene Busspuren, die eine erfolgversprechende Lösung sein könnten, um Busse vor dem Individualverkehr zu bevorrechtigen und vor den PKWs fahren zu lassen.

Ein erstes Fazit des erstes Bürgerworkshops zog Bernd Karl, verantwortlich für Mobilitätsdienstleistungen bei der WVV, gemeinsam mit den beteiligten Bürgern: Taktverdichtung und Busspuren sind wichtige Elemente, die aber nur durch finanzielle und politische Unterstützung weiterverfolgt werden können.

Alle Unterlagen zum Herunterladen

Vortrag Mathias Schmechtig BUSNETZ+
Download (1,07 MB)

Aktuelles Busliniennetz
Download (4,15 MB)

Planungsidee
Download (4,19 MB)

Ein kleiner Eindruck und Ergebnisse des 1. Bürgerworkshops:

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Westliche und südliche Stadtteile

Am Freitag, 18.10.2019 fand der 2. Bürgerworkshop für die Stadtteile Heidingsfeld, Steinbachtal, Mainviertel, Zellerau, Dürrbachau und Dürrbachtal mit rund 50 Bürgerinnen und Bürger, Vertreter unterschiedlicher Fraktionen und Interessensverbänden statt.

Auch in diesen Workshop-Diskussionen wurde deutlich, dass sich die Bürger vor allem bessere Landkreisverknüpfungen, mehr Anbindungen und pünktliche Fahrten durch separate Busspuren wünschen.

Alle Unterlagen zum Herunterladen

Vortrag Mathias Schmechtig BUSNETZ+
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Planungsidee Nordwesten
Download (4,22 MB)

Planungsidee Südwesten
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Ein kleiner Eindruck und Ergebnisse des 2. Bürgerworkshops:

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Östliche Stadtteile

Am Freitag, 08.11.2019, fand der 3. und damit letzte Bürgerworkshop zu den östlichen Stadtteilen Frauenland, Hubland, Mönchberg und Gartenstadt Keesburg statt. Rund 80 interessierte Teilnehmer waren vor Ort und diskutierten über die Planungsideen der WVV. Insgesamt wurden die Planungen von den Workshop-Besuchern begrüßt und für gut befunden.

Wie in den vorherigen beiden Workshops im Oktober waren sich die Anwesenden einig, dass Busse - so weit möglich - eigene Spuren und eine Bevorrechtigung an Ampel-Kreuzungen bekommen müssen, wenn der Busverkehr zuverlässiger und damit attraktiver werden soll. Außerdem wünschten sich die Teilnehmer verstärkte Anbindung der Stadtteile in den Tagesrandlagen und am Wochenende sowie eine abgestimmte Taktung mit der Straßenbahn und den Landkreis-Linien.

,,Es sind für uns viele Aspekte neu beleuchtet worden. Jetzt werden wir den Stadträten unsere konkreten Vorstellungen präsentieren, um die Themen, die wir hier diskutiert haben, auch zur Umsetzung zu bringen", sagte Bernd Karl, Prokurist der Würzburger Straßenbahn GmbH, am Ende der Veranstaltung.

Alle Unterlagen zum Herunterladen

Vortrag Mathias Schmechtig BUSNETZ+
Download (2,98 MB)

Aktuelles Liniennetz Osten
Download (4,22 MB)

Planungsidee A
Download (4,23 MB)

Planungsidee B
Download (4,23 MB)

Ergebnisse des 3. Bürgerworkshops

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