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WVV-Elektrobusse: Frischer Antrieb für Würzburg

Die WVV investiert in die Zukunft und realisiert jetzt einen weiteren Meilenstein für nachhaltige E-Mobilität. Denn ab dem 13. Juli 2020 rollen die ersten zwei WVV-Elektrobusse auf Würzburgs Straßen.

Für den Anfang umfasst der Einsatzbereich:

  • Linie 16 (tagsüber)
  • Linie 6 (abends)
  • Linien im Nachtbusverkehr

Die modernen E-Busse fahren nahezu geräuschlos und lokal emissionsfrei. Damit optimiert die WVV den regionalen Verkehrsalltag in gleich vierfacher Hinsicht:

  • Mehr Umweltschutz
  • Fortschrittliche Technologie
  • Erhöhter Fahrkomfort
  • Gesteigerte Lebensqualität


Einsteigen – abschalten – ankommen: Maximaler Komfort in unseren E-Bussen

Dank modernster Ausstattung, verbesserter Konstruktion und alternativem Antrieb garantieren die WVV-Elektrobusse ein rundum entspanntes Fahrerlebnis:

  • Sanfter und nahezu geräuschloser Motor
  • USB-Anschlüsse an den Sitzplätzen
  • Klimaanlage
  • Barrierefreier Zugang mit Rollstuhlrampe

So können wir uns mit bestem Gewissen das Leben leichter machen.

Elektrische WVV-Busse: Nachhaltig gut aus vielen Gründen

Von Elektromobilität profitieren nicht nur unsere Fahrgäste, sondern auch sämtliche Verkehrsteilnehmer und Anwohner im WVV-Liniennetz. Denn:

  • Leises fahren sorgt für Ruhe auf den Straßen und in Wohngebieten.
  • Wir setzen auf 100% CO2-freien WVV-Ökostrom anstatt wertvolle Ressourcen aufzubrauchen.
  • Mit 0% Abgas-Emissionen bleibt unsere Luft dauerhaft sauber.

Dadurch verbessert sich die Lebensqualität für uns alle – auf kurze ebenso wie auf lange Sicht.

Innovation mit Weitblick: Das bieten die WVV-Elektrobusse

Auf dem Weg zu nachhaltig guter Mobilität kommt in Würzburg der Elektrobus Solaris Urbino electric zum Einsatz. Dieses Modell überzeugt durch technischen Fortschritt und ökologische Effizienz:

  • bis zu 24 Stunden Einsatzzeit
  • 69 Sitz- und Stehplätze
  • Antriebsleistung 2 x 125 kW
  • Batteriekapazität 240 kWh
  • Rekuperation (Rückgewinnung von Energie beim Bremsen)
  • Reichweite bis zu 200 km
  • NMC-Akku (Lithium-Ionen-Akkumulator) mit Schnelllade-Funktion und hoher Lebensdauer
  • 100% WVV-Ökostrom für eine CO2- Ersparnis von über 50 Tonnen pro Jahr*

*So reduzieren wir den Schadstoffausstoß auf ein Minimum: Ein einzelner WVV-Elektrobus spart im Vergleich zu einem üblichen Dieselbus 0,46 Tonnen NOx und 57,20 Tonnen CO2 pro Jahr. 50 Tonnen entsprechen einer Jahres-CO2-Emission von 22 Einfamilienhäusern (Basis: Haus mit Erdgas).

Schritt für Schritt in die mobile Zukunft: Nachhaltige Verkehrsplanung der WVV

Die neuen WVV-Elektrobusse sind erst der Anfang! Wir arbeiten stetig daran, nachhaltige Mobilität für die Stadt Würzburg weiter auszubauen.

Nach einer erfolgreichen Testphase auf den Linien 6 und 16 stehen für die nächsten Jahre noch zahlreiche Neuerungen an:

  • 2021: 3 Elektro-Midibusse (z.B. für Quartierbusse oder die Kulturlinie)
  • 2022: 1 Elektro-Solobus
  • 2023: 1 Elektro-Gelenkbus und 3 Elektro-Solobusse
  • 2024: 3 Elektro-Gelenkbusse und 3 Elektro-Solobusse

Bis 2024 sollen insgesamt 18 vollelektrische Fahrzeuge (ca. 20 % des Fuhrparks) als öffentliche Verkehrsmittel der WVV im Einsatz sein. Damit verwirklichen wir die Zukunftschancen der Elektromobilität im Alltag – direkt hier vor Ort.

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Häufig gestellte Fragen zum Thema Elektrobusse in Würzburg

Wo werden die E-Busse geladen?

Die WVV-Elektrobusse werden über Nacht im Busbetriebshof der WVV am Heuchelhof geladen. Das sog. „Depotladen“ soll nach der Testphase Erkenntnisse darüber liefern, inwiefern die betrieblichen Gegebenheiten für den innerstädtischen Linieneinsatz ausreichen. Ein stabiler Betrieb ermöglicht die weitere Umstellung der WVV-Flotte auf emissionsfreie Fahrzeuge.

Was ist das Besondere an den WVV-Elektrobussen?

Die WVV verwendet den Bustyp „Solaris Urbino electric“, der zum „Bus of the Year 2017“ gekürt wurde. Dieses Modell fährt nahezu geräuschlos und verfügt über eine Betriebszeit von bis zu 24 Stunden pro Tag. Außerdem bleibt der Solaris-Elektrobus lokal komplett emissionsfrei. Das bedeutet, dass er beim Fahren keinerlei Schadstoffe erzeugt.

Wie funktioniert der Antrieb von elektrischen Bussen?

Die WVV-Elektrobusse sind mit einem Lithium-Ionen-Akkumulator (kurz NMC-Akku) ausgestattet. Diese Art von Batterie kommt nicht nur in den meisten Elektroautos, sondern auch in Smartphones und Laptops zum Einsatz. Der NMC-Akku dient dazu, elektrische Energie zu speichern und wieder abzugeben. Dafür eignet sich Lithium besonders gut, weil es das leichteste Metall im Periodensystem ist und gleichzeitig ideale elektrochemische Energiedichten besitzt. Dank dieser Eigenschaften bieten NMC-Akkus viele Vorteile:

    • Platz- und Gewichteinsparung von bis zu 75%
    • Möglichkeit zur Schnellladung
    • hohe Lebensdauer
    • Toleranz von hohen Entladungsströmen

Warum verwendet die WVV Elektrobusse (anstatt Gasbusse)?

Vollelektrische Antriebe liefern langfristig die besten Voraussetzungen, um Verbrennungsmotoren im Busverkehr vollständig abzulösen. Investitionen in Übergangstechnologien wie Gasbusse haben sich bisher nicht bewährt. So haben andere Verkehrsunternehmen mit Erdgas betriebene Fahrzeuge bereits wieder abgeschafft.

Warum fahren E-Busse erst jetzt in Würzburg?

Um einen Dieselbus direkt durch einen Elektrobus auszutauschen, sind viele zeit- und kostenaufwändige Maßnahmen zu treffen. Hierzu gehört unter anderem:

    • Einrichtung der Ladetechnologie
    • Optimierung der Batteriekapazitäten
    • Entwicklung eines 5-Jahres-Plans für Elektromobilität in der Zukunft

Auch die neuen WVV-Elektrobusse sollen ein rundum sicheres und komfortables Fahrerlebnis gewährleisten. Deshalb haben wir bereits seit Februar 2018 intensiv auf die Ersteinführung im Juli 2020 hingearbeitet.

Warum fahren nicht ausschließlich Elektrobusse in Würzburg?

Elektrisch betriebene Omnibusse haben deutliche höhere Investitionskosten (mehr als doppelt so viel wie Dieselfahrzeuge). Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) unterstützt die Umstellung auf Elektromobilität zwar durch Fördergelder. Damit kann die WVV aktuell aber nur einen Teil der Mehrkosten decken.

Hinzu kommt, dass sich die WVV-Elektrobusse noch in der Testphase befinden. Im Zuge des technischen Fortschritts kommen wieder neue Modelle auf den Markt. Deshalb prüfen wir regelmäßig, wo es noch Verbesserungspotenzial für die E-Mobilität auf lokaler Ebene gibt.

Wie hoch sind die Kosten für Elektrobusse und Ladeinfrastruktur?

Die Einführung der zwei neuen E-Busse im Juli 2020 kostet die WVV insgesamt 1,2 Millionen Euro. Dabei stellt das BMVI der WVV eine Bundesförderung von 40 % der Mehrkosten (im Vergleich zum herkömmlichen Dieselbus) zur Verfügung.

Weitere Infos rund um die Elektromobilität finden Sie hier:

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