Unsere Website setzt Cookies ein, welche die Bereitstellung unserer Dienste erleichtern und eine bestmögliche Anpassung an die Bedürfnisse unserer Besucher ermöglichen. Mehr erfahren Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Servicemenü

Hochbeet – subtropische Wachstumsbedingungen in angenehmer Arbeitshöhe


Unter einem Hochbeet versteht man Gartenbeete, die nicht ebenerdig sondern oberhalb des normalen Beetniveaus angelegt sind.

Befüllung des Hochbeets
Download (224,50 kB)

Verträglichkeit der Pflanzen in Mischkulturen
Download (83,16 kB)


Ein Hochbeet hat viele Vorteile:

  • Verottbares Gartenmaterial wie Grünschnitt, halbreifer Kompost oder Mist findet auf elegante Weise Verwendung im Hochbeetaufbau. Die Wärmebildung durch die Verrottung wärmt das Beet zusätzlich von unten.
  • Durch die erhöhte Wärme (5-8° C mehr) des Verrotungsprozesses, reift Gemüse schneller und kann frühzeitiger geerntet werden.
  • Nicht tiefgründiger oder nährstoffarmer Gartenboden kann durch ein Hochbeet "nutzbar" gemacht werden
  • Durch Abdeckung mit Folientunnel gut nutzbar als Frühbeet
  • Maximale Erträge auf kleinstem Raum und sind dank der Höhe angenehme Bearbeitung.


Anleitung zum Aufbau eines Hochbeetes:

  • Form: meist rechteckig, bzw. kastenförmig.
  • Ausrichtung: Längsrichtung in der Ost-West-Achse. Mit einer leicht nach Süden geneigten Beetbefüllung kann dann eine Südhanglage nachgeahmt werden, um das Sonnenlicht bestmöglich zu nutzen.
  • Breite: 1,20 – 1,50
  • Länge: max. 6 m


Untere Schicht

Der Untergrund des Beetes wird spatentief umgegraben oder tief gelockert. Die Auskleidung mit einem feinmaschigen Drahtgeflecht hilft Wühlmäuse fernhalten. Aus verschiedenen Pflanzenresten, Heckenschnitt, Laub, Baum- und Strauchschnitt vermischt mit halb verrottetem Kompost oder Mist wird eine Lage von ca. 40 cm aufgeschichtet. Eine sorgfältige Schichtung des Pflanzenmaterials hält die Zwischenräume möglichst klein und beugt einer Absenkung des Beetes in den Folgejahren vor. Auch das Auffüllen der Zwischenräume mit Mutterboden oder einem Mutterbodenersatz ist zu empfehlen, um die Absenkung gering zu halten.


Mittlere Schicht

Mutterboden oder Mutterbodenersatz wie Fränkische Gartenerde.


Obere Schicht

Auflage aus 20 cm Fränkische Premium Pflanzerde. Diese Erde ist bestens geeignet für einen optimalen Start von Tomaten, Gurken oder Paprika. Bewährt hat sich eine Mischkultur mit den passenden Kräutern wie Petersilie Basilikum oder Dill.


Bewässerung:

Wasserbedarf ist höher als bei Flachbeeten. Ideal ist die Bewässerung mit einem Tropfschlauch sowie das Aufbringen einer Mullschicht als Verdunstungsschutz.


Material zur Hochbeet-Einfassung:

  • widerstandsfähig Hölzer wie zum Beispiel Lärchenholz
  • Bohlen oder Profilholzbretter
  • Betonplatten: L-Betonsteine oder Hohlblocksteine
  • An den Innenseiten das Holz am besten mit einer Noppenfolie auskleiden, damit es gut belüftet wird.
  • Um Wühlmäuse fernzuhalten, ist die Auskleidung mit einem feinmaschigen Drahtgeflecht wichtig.


Hochbeete ermöglichen maximale Erträge auf kleinstem Raum und das auch noch in einer angenehmen Arbeitshöhe. Sie sind für Wärme liebende Kulturen besonders geeignet, da die Längsachse der Hochbeete normalerweise in einer Nord-Süd-Ausrichtung (Südhanglage) angelegt wird. So nutzen die senkrechten Wände der Hochbeete die morgendliche und nachmittägliche Sonnenstrahlung optimal aus.
Erfolgt die Ausrichtung der Längsachse des Hochbeetes aufgrund der Geländegegebenheiten aber in einer Ost-West-Achse dann sollte die Beetbefüllung leicht nach Süden geneigt werden, um so eine Südhanglage nachzuahmen.
Auch eine Erwärmung von unten ist gegeben. Der Grünschnitt in der Schicht des Beetes verrottet. Die dabei entstehende Wärme sorgt mit für rasches Wachstum und frühe Ernten.

Nach oben Zurück