WVV-Konzern spendet 4.000 € für Interdisziplinäres Zentrum Palliativmedizin

Würzburg, 13.12.2011; Thomas Schäfer, Geschäftsführer des WVV-Konzerns übergab einen Scheck in Höhe von 4.000 € an das Team des Palliativzentrums am Universitätsklinikum Würzburg. Die Geschäftsleitung des Konzerns hatte sich erneut entschlossen, auf Weihnachtsgeschenke zu verzichten, um in diesem Jahr das Palliativzentrum zu unterstützen.

Die Versorgung von unheilbar Kranken und Sterbenden ist eine große Aufgabe, der sich die Hospizbewegung und die Palliativmedizin annimmt. Palliativmedizin ist ein Ansatz zur Verbesserung der Lebensqualität von Patienten und deren Familien, die mit einer lebensbedrohlichen Erkrankung konfrontiert sind. Die Palliativstation besteht aus zehn Einzelzimmern, Patientencafé und Wohnbereich, Raum der Stille sowie Übernachtungsmöglichkeiten für Angehörige. Zielgruppe sind Patienten mit einer nichtheilbaren, weit fortgeschrittenen und fortschreitenden Erkrankung mit begrenzter Lebenserwartung, die an komplexen Schmerzen oder anderen Beschwerden leiden. Das Palliativzentrum arbeitet im Palliativnetzwerk Region Würzburg mit allen Leistungsträgern zusammen. Ziele der spezialisierten Palliativbehandlung sind unter anderem Linderung körperlicher Beschwerden oder psychisch-seelischer, sozialer und spiritueller Probleme, Verbesserung der Lebensqualität und die Entlassung in das ambulante Umfeld. Gut die Hälfte der Patienten kann stabilisiert entlassen werden.

Oberärztin des Palliativzentrums, Birgitt van Oorschot: „Bis die Patienten auf die Palliativstation kommen, erleben sie oftmals einen Behandlungsmarathon. Man kann es mit einer Autobahn vergleichen, auf der die Eindrücke, Empfindungen und Behandlungen schnell und intensiv auf die Patienten einwirken. Unsere Station bietet den Patienten eine Möglichkeit zum Ausruhen und um das Erlebte zu verarbeiten. Spenden sind für die Finanzierung unserer Leistungen sehr wichtig. Das Geld kann zum Beispiel zur Unterstützung der Kunst- und Musiktherapie sowie für Musikinstrumente und Kunstbedarf verwendet werden.“



v.l.: Fr.Ch.Kruschewski (Kunsttherapeutin), Fr.S.Rettig (Stationsärztin), Fr.M.Baulig-Busch (Palliativer Dienst), Fr.P.Warmuth (Stationsleitung), Hr. Thomas Schäfer (Geschäftsführer WVV), Fr.Dr.B.van Oorschot (Oberärztin)

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