ÖPNV für alle – Barrierefreiheit an Haltestellen

2011 ging es für den Öffentlichen Nahverkehr in Würzburg einen weiteren Schritt in Richtung Barrierefreiheit. Bereits Im Juli wurde durch die WVV das erste Blindeninformationssystem an der Haltestelle Juliuspromenade in Betrieb genommen. Darauf folgten 5 Weitere. Bis Ende des Jahres sollen insgesamt 12 Haltestellen mit dieser Technik ausgestattet sein.

Es handelt sich hierbei um die Einführung von Text to Speech (Text zu Sprache). Voraussetzung hierfür ist eine dynamische Fahrgastinformationsanzeige (DFI) an der Haltestelle. Ein Ton, ähnlich wie bei Ampeln, weißt auf einen Taster hin. Wird dieser betätigt, wird die angezeigte Fahrgastinformation in gut verständlicher Sprache vorgelesen.

Die Auswahl fiel auf Umsteigehaltestellen und Haltestellen, bei denen im Störungsfall kein Ersatzbus halten kann.

Wesentlicher Garant für das Gelingen war die konstruktive Zusammenarbeit mit dem Behindertenbeauftragten der Stadt Würzburg Herrn Karl-Heinz Marx, der das Projekt von Anfang an begleitet hat.

In den letzten Jahren wurden viele Barrieren beseitigt. Für Menschen die mit Rollstuhl, Gehhilfe oder Kinderwagen unterwegs sind sowie für gehörlose oder schwerhörige Personen. Mit der neuen Maßnahme geht die WVV konkret auf die Bedürfnisse blinder und sehbehinderter Fahrgäste ein, damit der ÖPNV in Würzburg für alle zugänglich und nutzbar ist.

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