Die neue Hublandlinie
Die Straßenbahn ist eine moderne und umweltfreundliche Alternative zum Individualverkehr.
Mit jährlich über 20 Millionen Fahrgästen deckt die Straßenbahn den wichtigsten Teil des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in Würzburg ab. Das Transportmittel Straßenbahn hat in Würzburg lange Tradition: die erste elektrische Tram fuhr bereits im Jahr 1900. Heute umfasst das gut 42 Kilometer lange Streckennetz fünf Linien. Geplant ist, die fünf bestehenden Linien bis 2018 um eine Straßenbahn-Trasse durch den Stadtteil Frauenland zum Uni-Campus auf dem Hubland zu erweitern.
Verschiedene Faktoren sprechen für die zusätzliche Linie. Die geplante Universitätserweiterung mit tausenden neuer Studienplätze zählt ebenso dazu wie die Entstehung eines neuen Stadtteils auf den Konversionsflächen der ehemaligen US-Kaserne. Hinzu kommt, dass die Stadt Würzburg 2018 auf dem Gelände der geräumten Leighton Barracks die Landesgartenschau ausrichtet. Bereits heute sind die Busse, die die universitären Einrichtungen in Würzburg bedienen, an der Kapazitätsgrenze. Die Erschließung des oberen und unteren Frauenlandes durch eine Straßenbahnlinie bindet nicht nur die Universität stärker an die Innenstadt an sondern bietet darüber hinaus auch rund 18.000 Anwohnern eine moderne und umweltfreundliche Alternative zum Individualverkehr.
Eine Straßenbahnlinie schafft die nötigen Transportkapazitäten und trägt zur Reduzierung von Feinstaub und CO2-Emissionen bei.
Vom Hauptbahnhof wird die Trasse auf bestehenden Gleisen zum Barbarossaplatz führen. Hier zweigt der neue Gleiskörper ab und verläuft durch die Theaterstraße zur Residenz. An der Residenz vorbei führt die Trasse über den Verknüpfungspunkt zum Südbahnhof weiter zum Wittelbacherplatz und hinauf zum Hubland.
