Wasserhärte
Ob Wasser „hart“ oder „weich“ ist, hängt davon ab, wie hoch der Anteil der so genannten Erdalkalisalze (Härtebildner) ist. Diese Härtebildner sind nichts anderes als die lebenswichtigen Mineralien Calcium und Magnesium. Kalk im Trinkwasser ist also keinesfalls schädlich für den Körper. Nicht alle Calcium- und Magnesiumsalze fallen bei einer Erhitzung aus, manche werden erst bei der Verdunstung bzw. Verdampfung sichtbar. Die Konzentration der Härtebildner wird bei uns in Deutschland in Härtegraden (°dH bzw. mmol/l) gemessen. Die Angaben erfolgen in Millimol Calciumcarbonat pro Liter, was für Härteangaben international gebräuchlich ist. Das Trinkwasser wird in drei Härtebereiche eingeteilt. Die Stadtwerke Würzburg verteilen ausschließlich Trinkwasser aus dem Härtebereich 3 (hart = über 14 °dH). Wasserversorger und Waschmittelhersteller werden die Härte des gelieferten Trinkwassers bzw. die Dosierempfehlung für Waschmittel für diese drei Härtebereiche angeben.
