Stromkennzeichnung

Energieträgermix und Umweltauswirkungen der Stromerzeugung 2010

Die Stromkennzeichnung informiert über die Energieträgerzusammensetzung der gelieferten Energie sowie über die bei der Energieerzeugung entstehenden Umweltauswirkungen.

Energieträgermix der Stromerzeugung für das Jahr 2010

EnergieträgerGesamt-Energiemix Stadtwerke Würzburg AGMein Frankenstrom ÖkoVerbleibender EnergiemixStromerzeugung in Deutschland
Kernkraft5,5 %0,0 %6,8 %24,5%
Kohle15,7 %0,0%19,5%42,5 %
Erdgas35,5 %0,0 %44,0%11,7%
Sonstige fossile Energieträger3,2 %0,0 %4,0 %3,3 %
Erneuerbare Energien, gefördert nach EEG19,6 %19,8 %19,8 % 14,9 %
Sonstige erneuerbare Energien20,5 %80,2 %5,9 %3,1 %
Umwelt-
auswirkungen
Gesamt-Energiemix Stadtwerke Würzburg AGMein Frankenstrom ÖkoVerbleibender EnergiemixStromerzeugung in Deutschland
CO²-
Emissionen
347 g/kWh0 g/kWh426 g/kWh494 g/kWh
Radioaktiver Abfall0,0001 g/kWh0 g/kWh0,0002 g/kWh0,0007 g/kWh

Besonders hervorzuheben im Energieträgermix der Stadtwerke Würzburg AG sind die geringen Kohlendioxid-Emissionen von 347 Gramm Kohlendioxid pro erzeugte und an den Endkunden gelieferte Kilowattstunde Strom (347 g/kWh CO²). Im Vergleich hierzu beträgt der Kohlendioxid-Ausstoß im Bundesdurchschnitt 494 g/kWh CO².

Der Würzburger Strom wird zum Großteil im modernisierten Heizkraftwerk an der Friedensbrücke hocheffizient und umweltfreundlich im Kraft-Wärme-Kopplungsprozess erzeugt. Das Heizkraftwerk geht schon heute weit über die im „Kyoto-Protokoll“ geforderten Reduzierungen der Kohlendioxid-Emissionen von 21 Prozent hinaus. Die Kohlendioxid-Emissionen konnten bereits - im Vergleich zum früheren Kohlebetrieb - um 40 Prozent gesenkt werden. Seit Inbetriebnahme der zweiten Gas- und Dampfanlage in 2009 reduziert sich der Kohlendioxidausstoß insgesamt um 170.000 Tonnen pro Jahr.

Die bei der Stromerzeugung entstehende Wärme wird zur Beheizung der Würzburger Innenstadt verwendet. So wird der eingesetzte Brennstoff Erdgas, der als kohlendioxidärmster fossiler Brennstoff gilt, maximal ausgenutzt.

Seit Jahren nimmt der Atomstrom-Anteil im Energieträgermix der Stadtwerke Würzburg AG kontinuierlich ab. Im Vergleich zu 2007 hat sich der Anteil um 62 Prozent verringert. Mit nur 5,5 Prozent liegt dieser aktuell weit unter dem bundesdeutschen Durchschnitt von 24,5 Prozent. Der radioaktive Abfall beträgt nur ein Siebentel der durchschnittlichen Stromerzeugung in Deutschland.

40 Prozent des Stroms wird aus erneuerbaren Energien erzeugt. Dieser hohe Anteil an Ökostrom wird durch Bezug von ausgewählten Partnern sowie durch die bundesweite Einspeisung aus Erneuerbare-Energien-Anlagen sichergestellt. Zum Vergleich liegt der bundesdeutsche Durchschnitt gerade mal bei 18 Prozent.

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