Haushaltsgeräte - Technik hilft sparen

Sie haben sich mit einer Fülle an technischen Geräten umgeben. Immer wieder kommen neue hinzu. Es lohnt sich für Ihren Geldbeutel und unsere Umwelt, wenn Sie beim nächsten Einkauf auf ein paar Details Wert legen:
Achten Sie bei Ihrer nächsten Neuanschaffung auf das Energielabel. Es gibt Auskunft über alle wichtigen verbrauchstechnischen Daten. Ihr auserwählter Wunschkandidat sollte in jedem Fall die Energieeffizienzsklasse »A« haben, oder sogar A+ und A++. Das Label gibt außerdem z.B. Auskunft über den Wasserverbrauch von Geschirrspül- und Waschmaschinen. Vergleichen Sie zwischen unterschiedlichen Geräten und Herstellern. Es lohnt sich. Auch wenn das bestzertifizierte Gerät im Vergleich zu anderen Geräten teurer sein sollte, das Einsparpotenzial durch niedrigeren Verbrauch im Vergleich zur Konkurrenz ist oftmals so groß, dass sich der Mehraufwand bei der Anschaffung durch deutlich niedrigere Kosten im Verbrauch schnell rentiert.

Tipps für Ihre Geschirrspülmaschine

  • Stellen Sie die Salz- und Klarspülerdosierung Ihrer Geschirrspülmaschine gemäß Wasserhärtebereich ein.
  • Sammeln Sie gebrauchtes Geschirr in der Maschine. Halten Sie die Tür geschlossen, damit Speisereste nicht antrocknen.
  • Spülen Sie nur bei voller Beladung und wählen Sie das passende Spülprogramm nach Geschirrart und Verschmutzung. Wählen Sie Sparprogramme bei leichter Verschmutzung.
  • Ein Vorspülen des Geschirrs in der Maschine ist nur bei starken Verschmutzungen nötig.

Tipps für Ihre Kühl- und Gefriergeräte

  • Stellen Sie das Gerät in kühler, trockener, gut belüfteter Umgebung auf. Sorgen Sie hinter dem Gerät für ausreichende Luftzufuhr, halten Sie vorhandene Lüftungsgitter frei und reinigen Sie diese regelmäßig.
  • Wählen Sie beim Kühlschrank +5 bis + 7 °Celsius als Lagertemperatur, beim Gefrierschrank 18 °Celsius.
  • Öffnen Sie die Tür stets nur für kurze Zeit. Übersichtlich sortierte Lebensmittel erleichtern den schnellen Zugriff.
  • Stellen Sie Lebensmittel nur abgekühlt und abgedeckt in Ihren Kühl- oder Gefrierschrank.
  • Prüfen Sie regelmäßig die Gummidichtungen auf Undichtigkeiten und Verschmutzungen.
  • Tauen Sie Ihre Geräte regelmäßig ab, damit dicke Eisschichten nicht unnötig den Stromverbrauch erhöhen.

Tipps zu Waschmaschine und Wäschetrockner

  • Lassen Sie Ihre Wäsche möglichst nicht zu stark und nicht über zu lange Zeit anschmutzen und behandeln Sie Flecken vor dem Waschgang.
  • Dosieren Sie Ihr Waschmittel gemäß Wasserhärtebereich.
  • Nutzen Sie das gesamte Fassungsvermögen der Waschtrommel. Damit sparen Sie 15 bis 20 Prozent Strom.
  • Nutzen Sie für Kochwäsche das 60 Grad-Waschprogramm. Es spart gegenüber 95 Grad bis zu 40 Prozent Strom.
  • Vermeiden Sie Knittern durch zu langes Liegenlassen der gewaschenen, feuchten Wäsche in der Waschmaschine.
  • Lassen Sie Ihre Wäsche an der Luft trocknen! Machen Sie sich die Mühe, die Wäsche vor dem Aufhängen in Form zu ziehen und zu glätten. So sparen Sie Zeit und Strom beim Bügeln.
  • Hat Ihre Waschmaschine ein Zeitprogramm? Starten Sie Ihr Waschprogramm in der Nacht und nicht zu Spitzenlastzeiten.
  • Beim Wäschetrockner verringern hohe Schleudertouren (>1000 U/ min) die Restfeuchte in der Wäsche und verkürzen den Programmablauf. Sie sparen Zeit und Energie.
  • Nutzen Sie die Füllmenge aus, vermeiden Sie aber auch eine Überbeladung, damit keine Knitter entstehen.
  • Reinigen Sie nach jedem Trockenvorgang das Flusensieb und bei Kondensationsgeräten den Kondensationsbehälter.
  • Wenn möglich, bevorzugen Sie ein Abluftgerät.

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